AHA und Art.I.Schock geben ukrainischen Geflüchteten eine Bühne

Vor dem Krieg geflüchtete Kunstschaffende aus der Ukraine erzählen ihre Fluchtgeschichte auf der Bühne: An einer Benefizveranstaltung in Aarau zeigen sie ein eigens erarbeitetes Programm aus Tanz, Musik, Malerei und Artistik. Die Kampagne dazu wurde von der Zürcher Agentur Art.I.Schock konzipiert und umgesetzt.

Unter den rund 50’000 ukrainischen Kriegs-Geflüchteten in der Schweiz sind auch viele Kunstschaffende. Rund 25 von ihnen aus den Bereichen Tanz, Artistik, Musik oder Malerei haben aus ihren Fluchtgeschichten ein Bühnenprogramm erarbeitet, das sie ab Donnerstag in der neueröffneten Aarauer Aeschbachhalle (AHA) vorstellen. «L’VIV-VIVID (Lemberg – lebendig)» verzichtet wegen der Sprachbarriere auf Text.

Die theatral-zirzensische, musikalisch-tänzerische Show soll den Mitwirkenden die Möglichkeit bieten, ein Stück ukrainischer Kultur in die Schweiz zu bringen und ihre Geschichte zu erzählen. Die Einnahmen aus Ticketing und Sponsoring gehen – neben einem Beitrag an die Produktion – je hälftig an die Mitwirkenden als Lebensgrundlage in der Schweiz sowie als Soforthilfe und zur Unterstützung nach dem Krieg an die Zirkusschule Rizoma in Berdytschiw.

Beraten und unterstützt wurden AHA und die ukrainischen Künstler:innen von der Zürcher Agentur Art.I.Schock. Diese entwickelte neben einem Sujet für die Plakate im Raum Aarau eine Social-Media-Aktion: Unter dem Hashtag #WeHandstandForUkraine wurde die Community aufgefordert, ein Handstand-Foto mit dem Event-Link zu teilen, um den Benefizanlass zu unterstützen.


Verantwortlich bei AHA: Dario Hauri (Managing Partner). Verantwortlich bei Art.I.Schock: Nadine van den Berg (Beratung, Projektleitung), Lukas Koller (Grafik).

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