Jung von Matt Limmat: Mit «Emmo» gegen Gewalt an Kindern

Kinderschutz Schweiz lanciert das Plüschmönsterli «Emmo», das Kindern hilft, ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Die begleitende Kampagne von Jung von Matt Limmat stellt «Emmo» vor und zeigt: Es gibt immer eine Alternative zur Gewalt.

Jedes zwanzigste Kind wird zu Hause regelmässig körperlich bestraft. Gar jedes vierte Kind erfährt regelmässig psychische Gewalt. Kinderschutz Schweiz hat sich zum Ziel gesetzt, dies zu ändern und engagiert sich deshalb für gewaltfreie Erziehung. Nun stellt die Stiftung Kindern ein Hilfsmittel zur Seite: Das Plüschmönsterli «Emmo».

Beim Lachen und Weinen

Die Plüschfigur strahlt in ihrem Ausgangszustand über beide Wangen. Das rote Herz signalisiert: Mir geht es gut. Umgestülpt zeigt sich aber «Emmos» trauriges Gesicht und ein gebrochenes Herz. Mit Hilfe von «Emmo» sollen Kinder ohne Worte signalisieren können, wenn es ihnen nicht gut geht. Das Plüschmonster wird zukünftig auch für die Präventionsarbeit eingesetzt.

«Oft übersehen Eltern in stressigen Alltagssituationen die Gefühle ihrer Kinder, oder die Kinder können diese nicht in Worte fassen. Das Mönsterli hilft den Kindern zu zeigen, wie es ihnen geht und den Eltern, emotionale Situationen zu erkennen, bevor diese eskalieren», so Regula Bernhard Hug, Leiterin Geschäftsstelle von Kinderschutz Schweiz.

Aus der Schweiz für die Schweiz

Die Lancierung von «Emmo» wird von einer schweizweiten Kampagne begleitet. Online-Videos und -Ads auf Instagram und Facebook, Display Banner und OOH-Assets stellen «Emmo» vor.

Das Plüschmönsterli wird von der Ausbildungsstätte «Nähwerk IDM» produziert. Der Prototyp und die Erstauflage wurden von der Non-Profit-Organisation «Social Fabric» hergestellt, die sich für die Arbeitsintegration und Ausbildung von Menschen mit Fluchthintergrund in der Schweiz einsetzt. «Emmo» ist zum Selbstkostenpreis von 38 Franken auf Kinderschutz.ch erhältlich.


Verantwortlich bei Kinderschutz Schweiz: Tamara Parham (Leiterin Kommunikation / Mitglied der Geschäftsleitung). Verantwortlich bei Jung von Matt Limmat: Dominique Magnusson (Creative Direction), Fabian Zahner, Jacqueline Rufener, Tobias Röben (Text), David Hanselmann (Art Direction), Romana Schmidtpeter, Philipp Siegenthaler (Strategie), Michel Nellen, Adrian Haut (PR-Beratung), Andrea Braschler, Pascal Fussen (Beratung), Rob Hartmann (Executive Creative Director), Nick Schoberth (Executive Client Director). Verantwortlich bei Jung von Matt Services: Jlona Kopf, Chiara Killer (Medienrealisation), Lisa Moser (Online), Fabrizio Rutishauser (Bildbearbeitung). Verantwortlich bei Shining: Marina Klauser, Yanik Müller, Leonardo Sanfilippo. Weitere externe Partner:innen: Ruth Knipping, Social Fabric (Prototyp); Maurus Zehnder (Illustration); Stefan Baumann (Product Design).

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