Trivadis lanciert Plakat-Kampagne mit kryptischem Arztrezept

Das Schweizer Gesundheitswesen hat grossen Aufholbedarf in Sachen Digitalisierung. Diesen Umstand thematisiert der Datenspezialist Trivadis nun in einer schweizweiten Kampagne. Kernelement der Kampagne sind Plakate, auf denen ein überdimensionales, unleserliches Arztrezept prangt.

Laut Digital Swiss beträgt der Digitalisierungsgrad im Gesundheitsbereich gerade einmal 20 Prozent. Zettelwirtschaft ist häufig noch an der Tagesordnung. So erstaunt es nicht, dass handschriftliche, kryptische Arztrezepte längst Einzug in die Meme-Kultur gehalten haben.

Davon hat sich der Datenspezialist Trivadis in seiner neuen Kampagne zur Bewerbung von Digitalisierungsangeboten für das Gesundheitswesen inspirieren lassen: Kernelement der Kampagne sind Plakate, die eine überdimensionale, unleserliche Ärztehandschrift mit der Frage «Paracetamol oder Bisacodyl?» zeigen – ersteres ein Schmerzmittel, zweiteres ein Abführmittel. Die Lösung: «Jetzt digitalisieren und Klarheit haben.»

«Das Gesundheitswesen ‹krankt› an verschiedenen Stellen. Die Automatisierung von Prozessen und die intelligente Nutzung von Daten können Abhilfe schaffen. Insofern gibt es auch für das Gesundheitswesen ein ‹Rezept›», so Ivana Leiseder, Head of Marketing & Communications bei Trivadis.

Die Plakate hängen bis Anfang Oktober in der ganzen Schweiz in unmittelbarer Nähe von Privatkliniken. Die Plakat-Kampagne wird in Zusammenarbeit mit Microsoft durchgeführt und von weiteren crossmedialen Elementen begleitet.

(Visited 647 times, 1 visits today)

Weitere Artikel zum Thema