Zweifel und Jung von Matt Limmat suchen nach Menschen mit dem sechsten Sinn für Chips

Die aktuelle Dachkampagne von Zweifel zeigt: Alle Sinne der Chipsexpert*innen sind geschärft für Chips. Nun sucht Zweifel mit einer geheimnisvollen Sixth-Sense-Kollektion nach den Chipsexpert*innen unter den Zweifel-Fans. Auf diese wartet neben «Chips for Life» das erste Zweifel-NFT.

Sechs neue Geschmacksrichtungen. Alle im gleichen Look, von 1 bis 6 durchnummeriert. Doch wer findet heraus, welche Zutaten sich hinter den geheimnisvollen Geschmacksrichtungen verstecken? Am Montag lanciert Zweifel schweizweit die Sixth-Sense-Challenge. Den Kern der Kampagne bilden sechs neu entwickelte Chipssorten, welche die Sinne der Zweifel-Fans auf die Probe stellen sollen. Gekennzeichnet sind sie statt mit ihrem Geschmack mit einer Nummer.

Auf diese beziehen sich auch die vielen Hinweise auf Social Media. Mithilfe dieser Hints kann der eigene sechste Sinn für Chips sogar beweisen werden, ohne dass die neuen Chips selbst probiert werden müssen. Degustationen von Schweizer Influencer*innen helfen einem dabei genauso auf die Sprünge wie thematische Spotify-Playlists oder Makroaufnahmen der Zutaten. Wer lieber auf den eigenen Geschmackssinn vertraut, findet die Kollektion im Zweifel Online-Shop.

Verschiedene Trends in einer Kampagne

Mit der Kampagne geht Jung von Matt Limmat für Zweifel neue Wege und integriert gleich verschiedene aktuelle Trends. So werden etwa manche Hinweise als ASMR-Content geflüstert oder in spielerische Kurzvideos bekannter Influencer*innen gepackt.

Als übergreifender Kampagnenlook wurde vom Studio Tom Pfister ein ebenso schwarz-weisses Sixth-Sense-Pattern entwickelt, das sich von den Verpackungen der neuen Geschmacksrichtungen über den Kampagnen-Hub bis zu animierten Social-Media-Elementen wiederfindet.

Digital Art und NFT

Alle Fäden der Kampagne fliessen auf Sixth-sense.ch zusammen. Hier können die Fans an der Challenge teilnehmen und sich alle Hinweise zu den einzelnen Geschmacksrichtungen gebündelt anschauen. Wer tatsächlich alle richtig errät und damit seinen sechsten Sinn für Chips beweist, erhält neben der Gewinnchance auf «Chips for Life» sofort Zugriff auf die digitale Sixth Sense Art Collection. Entwickelt wurde diese von den Ozelot Studios, genau wie das erste Zweifel-NFT. Um letzteres können sich ebenfalls nur jene Zweifel-Fans bewerben, die alle sechs Geschmacksrichtungen richtig erraten haben.

Die Kampagne startet am Montag auf Instagram, Facebook und TikTok in Deutsch und Französisch und läuft bis Mitte Oktober. Sie wird begleitet durch die aktuelle Zweifel-Dachkampagne, die mit TVCs, OOH- und DOOH-Massnahmen präsent ist (Werbewoche.ch berichtete).

 

 

 


INTERVIEW

«Eine Idee, die dem aktuellen Zeitgeist entspricht»

Philip Honegger, Leiter Marketing & Kommunikation bei Zweifel, und Annette Häcki, Executive Creative Director bei Jung von Matt Limmat, über Zusammenarbeit, Überraschungen und Innovation in Traditionsunternehmen.

Werbewoche.ch: Zweifel startet die Sixth-Sense-Kampagne und aktiviert damit alle Zweifel-Fans, ihren sechsten Sinn für Chips unter Beweis zu stellen. Wie kam die Idee dafür zu Stande?

Philip Honegger: Die Idee kam in enger Zusammenarbeit der Kommunikationsverantwortlichen von Zweifel und Jung von Matt Limmat zustande. Uns war es sehr wichtig, unsere Konsumenten und Konsumentinnen noch mehr wertzuschätzen und zu involvieren. Schliesslich sind wir zwar Chipsexpert:innen, aber unsere Kundinnen und Kunden sind Expertinnen und Expertin im Chips essen.

Annette Häcki: Wir arbeiten mit Zweifel in einem engen Kollaborationsmodell, in dem wir uns gegenseitig immer wieder herausfordern und befeuern. Dieses Setting liefert den Nährboden für ein Projekt wie «Sixth Sense». Ohne eine solch intensive Zusammenarbeit wäre das nicht möglich gewesen. Die Komplexität des Projektes war enorm hoch, genauso wie die Anzahl beteiligter Personen.

Kernstück der Kampagne sind sechs neue Chips-Sorten. Wie hat man die Geschmackssorten dafür ausgewählt? Sind solche darunter, die von den Fans schon lange gewünscht wurden?

Honegger: Wir setzen hier bewusst auf den Überraschungseffekt. Die neuen Geschmacksrichtungen bauen daher nicht auf bestehenden Sorten auf und sind eher aussergewöhnlich für Chips. Was das Ganze natürlich erschwert, aber auch viel spannender und unterhaltsamer macht.

Häcki: Und Unterhaltung ist natürlich das Ziel. Es geht nicht darum, möglichst erfolgreich neue Sorten zu lancieren. Die Zweifel-Fans sollen sich stattdessen spielerisch und mit allen Sinnen mit den Flavours beschäftigen, und dabei Spass haben.

Die Kampagne ist stark auf Social Media präsent. Welche Elemente hat die Kampagne?

Honegger: Wir sind sehr breit aufgestellt – und das nicht nur auf Social Media. Wir arbeiten für diese Kampagne mit einer aufmerksamkeitsstarken OOH-, DOOH-, TV- und POS-Aktivierung, mit degustativen Produktsamplings und natürlich mit involvierendem Social Content. Ausgerichtet auf eine äusserst breite Kommunikationszielgruppe, jedoch gruppenspezifisch gestaltet und ausgesteuert.

Häcki: Wichtig war uns, dass die Kampagne einfach und schnell funktioniert, ganz egal, woher der Einstieg erfolgt. Sei es über den Post einer Influencerin oder eine Probierpackung. Wie umfassend die Geschichte ist und wo sie überall spielt, soll und muss man nicht spüren. Jede einzelne User Journey soll sich intuitiv anfühlen.

Wie sieht dieser Social Content aus?

Honegger: Auch hier sind wir sehr vielfältig unterwegs. Da gibt es zum Beispiel ASMR-Clips, kurz für Autonomous Sensory Meridian Response, spielerische Kurzvideos mit Influencern und Influencerinnen oder Makro-Aufnahmen der Zutaten der neuen Sorten. Auch hier natürlich mit dem Ziel viele verschiedene Sinne zu aktivieren.

Teil der Kampagne ist unter anderem ein Non-Fungible Token. Wie ist die Idee dazu entstanden?

Honegger: Einer der zentralen Werte von Zweifel ist unser Pioniergeist, er ist sozusagen Teil unserer DNA. Dafür war es für uns absolut passend, mit dem Zweifel-NFT eine Idee zu realisieren, die dem aktuellen Zeitgeist entspricht.

Häcki: Natürlich wissen nicht alle Chipsfans, was ein NFT ist. Das ist bei einem solchen Trend klar und auch gar nicht nötig. Die Logik hinter der User Journey: Je länger sich die Fans mit Sixth Sense beschäftigen, desto stärker werden sie belohnt. Um das NFT können sich nur Personen bewerben, die alle sechs Chipsflavours richtig erraten. Genauso kann auch die digitale Art Collection nur herunterladen, wer seinen sechsten Sinn für Chips bewiesen hat. Am Gewinnspiel teilnehmen hingegen kann jede Person, die mindestens einen Flavour richtig errät.


Verantwortlich bei Zweifel: Gina Chiellino (Marketing Coordinator), Marina Domazet (Digital Media & Content Manager), Pia Gaube (Media & Project Manager), Stephanie Hagg (Product Manager), Marc Brändli (Digital Marketing Manager), Philip Honegger (Leiter Marketing & Kommunikation). Verantwortlich bei Jung von Matt Limmat: Cla Campell (Text), Luca Schneider (Art Direction), Ian Musgrove, Jan Theus, Mutasin Grabenhorst, Joelle Hauser (Graphic Design), Florence Scherer, Anne Muhl (Strategie), Jeannine Schnetzler, Alexander Thöny (Social Creation), Adam Keel (Social Video Production), Arianne Dedual, Linus Konetschnig (Future Creative Leader Trainee), Melissa Diday, Marcel Walzl (Projektleitung), Christoph Kinsperger (Executive Strategy Director PR & Content), Annette Häcki (Executive Creative Director), Cyrill Hauser (Chief Client Officer). Verantwortlich bei Jung von Matt Impact: Carina Müller, Gabriela Oetliker (Online Marketing Manager), Dominik Habermacher (Managing Director). Verantwortlich bei Jung von Matt Services: Jlona Kopf, Chiara Killer, Lisa Moser (Medienrealisation). Externe Partner: Studio Thom Pfister (Pattern- und Logodesign); Ozelot Studios: Manuel Fischer, Sebastiaan Cator, Johannes Koeberle (3D Rendering and Sound Design); COBOLT NetServices: Dev Gadgil, Kevin Meier (Web Development); Tonstudios Z (Tonaufnahmen).

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