Inhalt und Form startet Solidaritätsprojekt für das Zürcher Nachtleben

Das Leiterlispiel «Züribrätt» bringt die Zürcher Nacht in die Wohnzimmer der Menschen. Und das für den guten Zweck, denn der Gewinn wird vollumfänglich an die Bar- und Clubkomission Zürich (BCK) gespendet. Zusammen mit Katrin von Niederhäusern zeichnet Inhalt und Form für das Projekt verantwortlich und vertraute dafür drei Mitarbeitenden eine kreative Carte Blanche an.

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Um dem von der Coronakrise überproportional hart getroffenen Zürcher Nachtleben unter die Arme zu greifen und dessen politischen Vertretung, der BCK, im Kampf für die Nachtkultur mehr Mittel an die Hand zu geben, haben Mitarbeiter der Zürcher Agentur in den vergangenen zwei Monaten ein Leiterlispiel konzpiert und umgesetzt. Das «Züribrätt» soll die Aufregung und das Gefühl eines Nachhausewegs in der Zürcher Nacht in die Wohnzimmer der Menschen bringen, wenn sie diese schon nicht verlassen sollen.

So wird der Geist der Zürcher Nacht auch während des Lockdowns erlebbar gemacht und mit jeder Menge eigener Erinnerungen der Spieler*innen angereichert. Um das Erlebnis zu vervollständigen, wartet das Züribrätt ausserdem auch noch mit einer eigenen, passenden Spotify-Playlist sowie einem eigens dafür umgesetzten Instagramfilter auf.

 

Spiel für den guten Zweck

Hinter dem Spiel steckt aber bedeutend viel mehr als nur Spass und Awareness für die schwere Situation des Zürcher Nachtlebens. Das «Züribrätt» ist auch und vor allem ein Zeichen der Solidarität mit einem wichtigen Ziel. Der gesamte Gewinn wird im Rahmen einer Spende transparent an die BCK weitergegeben, die mit ihrem Fundraiser «Ausgeben statt Ausgehen» bereits seit Monaten gegen die Krisensituation in der Branche ankämpft.

«Damit möchten wir als Agentur einer Branche unter die Arme greifen, die wahnsinnig hart getroffen wurde. Gleichzeitig möchten wir unbeschwerte Stunden und Erinnnerungen in die Haushalte aller bringen, die die Zürcher Nacht vermissen. Denn sie fehlt auch uns», erklärt Dominik Stibal, CEO bei Inhalt und Form.

Auch Alex Bücheli, Geschäftsführer der BCK, findet klare Worte zum Vorhaben: «Die Sache wirkt verblüffend authentisch. Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Menschen für unsere Sache engagieren und sich in der einen oder anderen Art an unserem Fundraising ‹Für e gueti Nacht – Ausgeben statt Ausgehen› beteiligen.»

 

Elf Lokale mit von der Partie

Mit an Bord sind neben der BCK die elf Zürcher Lokale Gonzo, Frieda’s Büxe, Fat Tony, Heldenbar, Hive Club, Klaus, Longstreet, Olé Olé Bar, Supermarket, Vagabundo und Zukunft. Sie haben mit limitierten Getränkebons für nach dem Lockdown ebenfalls einen wichtigen Beitrag zum Spiel geleistet. Nici Faerber, Mitinhaber des Klaus, war von Anfang an mit im Boot: «Ich fand das auf Anhieb eine super Idee. Wir alle lieben die enorme Vielfalt der Bar- und Clubkultur, die diese Stadt bietet. Ich verstehe das Spiel auch ein wenig als Andenken daran. Und zudem wird diese Kultur mit der Spende an die BCK in dieser schwierigen Zeit unterstützt.»

Das in Zürich hergestellte «Züribrätt» gibt es ab Donnerstag in drei verschiedenen Ausführungen für entweder 79, 129 oder 169 Franken zu kaufen. Unter Zueribraett.shop kann man sich ein Exemplar der auf 500 Stück limitierten Erstauflage sichern.

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Katrin von Niederhäusern zeichnet für die Konzeption und Illustration des Spiels verantwortlich.

Verantwortlich bei der BCK: Alex Bücheli (Geschäftsführung). Verantwortlich bei Inhalt und Form: Vasco Bickel (Konzept, Art Direction), Yannick Lippuner (Konzept, Text), Nicolas Krönert (Projektleitung), Michèle Weber (DTP), Dominik Stibal (CEO), Karin Estermann (ECD). Illustration: Katrin von Niederhäusern (Konzept, Illustration). 

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