Maybaum Film dreht zwischen Brei und Windeln

Klein aber gemein – im Alltag lauern auf Babys und Kleinkinder viele unscheinbare Gefahren, die grosse Auswirkungen haben können. Maybaum Film hat im Auftrag der BFU mit ganz jungen Hauptdarstellern filmische Warnhinweise für Eltern gedreht.

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Nach 31 Jahren, in denen Eltern die BFU-Kinderpost als Informationsquelle zur Verfügung stand, hebt die BFU «Ouups!» aus der Taufe. Die Präventionskampagne soll frischgebackene Eltern mit hilfreichen Infos versorgen und vor Gefahren für ihre Kinder warnen. Teil der Kampagne sind Videos zum Thema «Kleine Dinge – grosse Gefahr», die ohne rottenmeiersche Strenge, Drohfinger oder Horror-Storyline überlebenswichtige Infos vermitteln.

Im Pitch hat Maybaum Film aus Baden mit frischen Ideen und schnörkellosem Storytelling überzeugt. Die Videos zur Kampagne zeigen mit geschickter Kameraführung und effektvoller Postproduktion die dramatische Grösse von kleinen Gefahren. Zum Ende jeder Episode passiert das, was in den dargestellten Situationen wünschenswert ist: absolut gar nichts. Und zwar, weil aufmerksame Eltern die Gefahrenquellen mühelos eliminieren und dadurch schlimmeres verhindern. Maybaum zeigt die Best Practice anhand von Menschen, die «wie du und ich» sind. So fühlen sich junge Eltern bestärkt, auch diese zusätzliche Verantwortung zu meistern.

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Laurent Ulrich von Maybaum Film führte Regie und erreichte beim Dreh neue Sphären der Geduld und einen ungeahnten Spasslevel. Die jüngsten Darsteller am Set waren Kleinkinder, die mit ihrer Unberechenbarkeit für viele Lacher, aber auch für zusätzliche Takes sorgten. Die Eltern der kleinen Hauptdarsteller waren am jeweiligen Drehtag dabei und motivierten ihren Nachwuchs, wenn das Spiel mit der Kamera plötzlich langweilig wurde. Entstanden sind authentische Film- und Fotoaufnahmen, die verschiedene Gefahren im Kleinkinder-Alltag aufzeigen.

Die ersten beiden Videos von Maybaum machen deutlich, an welchen Lebensmitteln und Kleingegenständen sich Babys verschlucken und ersticken können. Die nächsten filmischen Sicherheitshinweise entstehen im 2021 und drehen sich ums Verbrühen, Ertrinken und den nicht zu unterschätzenden Sturz vom Wickeltisch. Die «Ouups!»-Videos kommen mit wenig Text aus und werden so auch von Menschen aus anderen Sprachregionen verstanden. Auf die Verständlichkeit und Nachvollziehbarkeit hat die BFU besonderen Wert gelegt, denn jedes Kind, das sich im scheinbar harmlosen Alltag schwer verletzt oder gar stirbt, ist eines zu viel.

Verantwortlich bei BFU: Ruth Beer (Projektverantwortliche); Claudia Schär (Verantwortliche Digitale Medien) Barbara Schürch (Gesamtverantwortliche). Verantwortlich bei Maybaum Film: Michel Frutig (Konzept); Laurent Ulrich (Regie); Simon Huber (Kamera); Christian Rueeger (SFX); Remo Wyss (Set-Design); Tim Zumstein (Assistenz); Simon Ianelli (Fotografie).
 

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