IKEA Schweiz und Rod engagieren sich für Vaterschaftsurlaub

Zufriedenheit im Job – IKEA setzt im aktuellen Abstimmungskampf für die gesetzliche Verankerung von zwei Wochen Vaterschaftsurlaub Akzente. Und führt dabei eigene Erfahrungen ins Feld.

IKEA

IKEA Schweiz hat im Jahr 2017 für werdende Väter einen sechswöchigen Urlaub eingeführt und damit beste Erfahrungen gemacht. Das Unternehmen hat erkannt, dass diejenigen Mitarbeitenden, die sich heute in der Phase der Familienplanung befinden, andere Lebensentwürfe kultivieren und Prioritäten anders setzen, als die Generationen vor ihnen.

 

Positive Erfahrungen

IKEA hatte sich vorgenommen, mit der Zeit zu gehen und veränderten Bedürfnissen zwischen Arbeit und Familienleben gerecht zu werden. Das Resultat: Die Mitarbeitenden erhalten mit dem verlängerten Vaterschaftsurlaub nicht nur die Chance, wichtige Bande zu ihren neugeborenen Kindern aufzubauen und sich gemeinsam mit ihren Partnerinnen oder Partnern innerhalb ihrer neuen Rollen und Verantwortungen zu organisieren, sondern sie kehren auch motivierter, gelassener und kreativer an ihren Arbeitsort zurück.

Die Erfahrungen, die IKEA Schweiz mit dem verlängerten Vaterschaftsurlaub gemacht hat, will das Unternehmen den Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern vor der Abstimmung am 27. September nicht vorenthalten. Zu eindeutig positiv seien die Auswirkungen einer ausgedehnten Elternzeit auf das Wohlbefinden der Mitarbeitenden aber auch auf die Attraktivität und somit Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens, so IKEA in einer Mitteilung vom Montag.

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Vorteile am Markt

Aurel Hosennen, Leiter Kommunikation bei IKEA Schweiz: «Wir haben mit unserem Urlaubsmodell für Väter sehr gute Erfahrungen gemacht. Natürlich danken uns das motivierte Mitarbeitende und dadurch zufriedenere Kundinnen und Kunden. Der längere Vaterschaftsurlaub bringt aber auch uns als Unternehmen entscheidende Vorteile am Markt. Nämlich wenn es darum geht, innovativ zu bleiben und dafür die besten Leute zu rekrutieren. Darauf sind Unternehmen angewiesen, die eine führende Rolle in ihrer Branche spielen wollen.»

Die Kampagne für mehr Vaterschaftsurlaub, die IKEA lanciert hat, soll den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern auf IKEA-typische Art und Weise erklären, wie einfach es ist, eine wichtige, gesellschaftsprägende Entscheidung zu Gunsten von mehr Familienzeit, mehr Chancengleichheit und letztlich mehr Zufriedenheit im Job zu fällen. Im Stil der bekannten Montageanleitungen von IKEA wird den Stimmberechtigten erklärt, wie sie mithelfen können, das Land familienfreundlicher zu gestalten. Kreiert hat die Kampagne Rod Kommunikation.

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