Neue Designagentur Makemake geht in Chur an den Start

Neuzugang in der Bündner Agenturwelt: Makemake ist am 1. Januar 2021 in Chur gestartet. Das Team besteht aktuell aus den beiden Gestalterinnen Tanja Pichler und Medea Laim. Ziel ist es, ein Kollektiv aus jungen Designtalenten aufzubauen, das seinen Kunden frische Grafik und Fotografie zu einem fairen Preis bietet.

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Starten mit Makemake durch: Tanja Pichler und Medea Laim (v.l.n.r.). In der Mitte: Mitinitiator Fabio Aresu, Gechäfsführer von Markenkern.

Für den kreativen Nachwuchs sei es in einer Randregion nicht einfach, eine gute und fair bezahlte Anstellung zu finden, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Diese Erfahrung habe auch die angehende Kommunikationsdesignerin Tanja Pichler gemacht und einen Ausweg gesucht, wie man es besser machen könnte.

Mit Unterstützung von Fabio Aresu, Geschäftsleiter von Markenkern, hat sie die Churer Agentur Makemake auf die Beine gestellt. Ziel der Agentur ist es, jungen ansässigen Kreativen eine Möglichkeit zu geben, ihr im Studium erlangtes Wissen in reale Praxisprojekte einzubringen und dabei fair bezahlt zu werden. 

 

Frisches Wissen in die Praxis umgesetzt 

«Was wir unseren Kunden bieten, kommt bereits jetzt sehr gut an», lässt sich Co-Founderin Tanja Pichler in einer Mitteilung zitieren. «Wir bringen aktuelles Wissen und frische Ideen aus dem Studium mit und setzen es für unsere Kunden ein.» Dabei ist sie der Überzeugung, dass sich gutes Design beliebig skalieren lässt. Bei Makemake bedeute wenig Budget deshalb nicht automatisch 08/15 – das Kollektiv wolle zeigen, dass es auch anders gehe. Der Name Makemake ist eine Anspielung auf den Zwergplaneten Makemake ausserhalb der Umlaufbahn des Neptuns. So sei die Agentur ein kleiner, neuer Planet in Graubündens kreativer Umlaufbahn und ein Ort des Lernens und Ausprobierens, heisst es in der Mitteilung weiter. 

 

Starthilfe von etablierten Partnern 

Bei Projekten, die umfassendere Kompetenzen erfordern, kann Makemake auf die Unterstützung von etablierten Partnern in den Bereichen Marketing, Branding, Kommunikation, Webdesign und Digital Business Engineering zurückgreifen. Insbesondere Mitinitiant Fabio Aresu mit seiner Agentur Markenkern unterstützt Makemake: «Wir wollen einem spannenden Startup die Starthilfe geben, die es braucht, um etwas Neues auszuprobieren. Makemake arbeitet inhaltlich losgelöst von Markenkern, darf aber auf unser gesamtes Backoffice und unser organisatorisches Know-how zurückgreifen.» 

Bis 2023 soll das junge Unternehmen komplett auf eigenen Füssen stehen. Für das Kollektiv bewerben können sich Student*innen und angehende Student*innen im gestalterischen Bereich.

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