Junge Berner Werbeagentur lässt sich mit Schafen bezahlen

Die im Dezember 2017 gegründete Berner Werbeagentur Abstrus preist auf ihrer Webseite an, Kunden würden ihre Dienstleistungen auch in Naturalien bezahlen können. Beispielsweise kostet das Starterpaket ein Schaf und drei Hühner.

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Die beiden Firmeninhaber Martin Fussen und Pascal Föhr waren nicht überrascht, als einer ihrer ersten Kunden das Angebot prüfte. Christoph Appert, CEO des liechtensteinischen Startups ForYouFirst meinte: «Ihre Dienstleistung war einwandfrei, aber ich wollte auch testen, ob sie tatsächlich ein Schaf als Bezahlung akzeptieren würden. Zudem waren die Konditionen für den Ankauf des Schafes sehr günstig.» Die beiden Inhaber der Agentur hielten Wort und schon standen sie zu dritt mit dem Schaf auf einer Weide in Grafenried, Kanton Bern.

Die Zahlungsmodalitäten und -formalitäten würden sich noch etwas schwierig gestalten, meinte Fussen, denn die lieben Tiere sollen artgerecht gehalten werden. Schmunzelnd fügte er hinzu, sie würden sich auch eine Weiterbildung im Veterinärwesen überlegen, um den Wert der Tiere besser beurteilen zu können. Auf der Webseite der Firma Abstrus.ch wird übrigens explizit darauf hingewiesen, bitte keine Tiere ans Kennenlerngespräch mitzubringen. Welche abstrusen Werbeideen die beiden auf Lager haben, werden wir sehen. Auf jeden Fall möge man den beiden den Erfolg für eine ganze Schafherde wünschen.

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