Digitale Medien für Autokauf relevanter als TV-Werbung – sagt Studie von Teads

Wenn es um Werbung für Automarken geht, war das Fernsehen in der Vergangenheit die dominierende Medienwahl. Die jüngste Studie der globalen Mediaplattform Teads zeigt jedoch, dass sich die Verbraucher bei ihrer Kaufentscheidung zunehmend auf digitale Medien konzentrieren.

Dies gilt insbesondere für Elektroautos: Die Hälfte der Verbraucher, die ein Elektroauto kaufen möchten, würde den gesamten Kaufprozess online abwickeln (im Vergleich zu 35 Prozent derjenigen, die ein Benzinauto kaufen möchten). 74 Prozent von ihnen würden diesen Trend auch nach der Anschaffung fortsetzen.

Laut der Studie haben bei der Kaufentscheidung Nachrichtenseiten einen 1,6-mal grösseren Einfluss als soziale Medien. Ebenso zeigte sich, dass die Verbraucher kurze, relevante und leicht zu überspringende Videowerbung sehen wollen.

Digitale Anzeigen sind sehr wirkungsvoll, wenn es darum geht, den Automobilmarkt anzukurbeln. 90 Prozent der Verbraucher, die sich für den Kauf eines Elektrofahrzeugs interessieren, und 85 Prozent der Autokäufer insgesamt, reagierten auf eine Online-Anzeige. Die Untersuchung von Teads ergab, dass der Besuch der Website einer Automarke die wahrscheinlichste Reaktion (40 Prozent) eines Verbrauchers war, nachdem er eine Online-Autoanzeige gesehen hatte, wobei weitere 21 Prozent angaben, dass sie auf die Anzeige klicken würden.

Die Website einer Marke ist ebenfalls ein wichtiger Berührungspunkt auf dem Weg zum Kauf: 49 Prozent der Kaufinteressenten in der EMEA-Region beginnen ihre Recherche mit dem Besuch der Website eines Herstellers, verglichen mit nur 28 Prozent, die einen Händler besuchen. Die Websites der Marken sind auch die einflussreichsten Quellen für Kaufentscheidungen: 80 Prozent der Interessenten geben an, dass die Website einen Einfluss auf ihre endgültige Entscheidung hat.

 

Nachrichten und technische Informationen sind die beliebtesten Informationsinhalte

Die Ansprache von Autointeressenten kann in einer Vielzahl von Kontexten erfolgen, wobei Nachrichten und technische Informationen die beiden beliebtesten Arten von Informationsinhalten – noch vor dem Thema Auto selbst – sind. Darüber hinaus sollten technologische Fortschritte in Kampagnen zur Elektromobilität hervorgehoben werden, da Interessenten an Elektroautos die neueste Technologie (76 Prozent) wichtiger finden als diejenigen, die sich für Autos mit herkömmlichem Kraftstoff interessieren (56 Prozent).

Ioanna Stagia, VP International Insights, Teads, sagt dazu: «Unsere Untersuchung zeigt eine deutliche Verschiebung der Verbraucherinteressen hin zu einer umweltbewussteren Einstellung beim Autokauf. Klar ist auch, dass Online-Kanäle immer wichtiger werden, wenn es darum geht, den Weg des Verbrauchers vom Interesse bis zum Kauf zu begleiten. Um den Erfolg zu maximieren, müssen die Autohersteller ihre Kampagnen 2022 entsprechend planen. So sind sie in der Lage, diese beiden wichtigen Erkenntnisse zu nutzen.»

Henner Bloemer, Global Senior Industry Director Teads, merkt an: «Es ist wichtig, das Markenprofil für E-Fahrzeuge weiter auszubauen, da der Ruf der Marke für Interessenten an Elektrofahrzeugen entscheidend ist. Etablierte Marken müssen für hochprofitable Kunden attraktiv bleiben, um in einem sich entwickelnden Markt mit neuen Wettbewerbern zu bestehen. Denn 57 Prozent der Interessenten sind bereit, mehr für ein Elektroauto zu bezahlen.»

Für die Studie wurden im Zeitraum April bis September mehr als 1900 Autokunden in acht Ländern befragt,


Die «Globale Automotive Studie» steht hier zum Download bereit.

 

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