IAB mit Verlusten im Geschäftsjahr 2020

An der Generalversammlung vom Freitag zog die IAB Switzerland Association eine durchmischte Bilanz: Das Geschäftsjahr 2020 wurde mit einem Verlust von -36’298 Franken abgeschlossen. Dieser sei mehrheitlich im Wegfall sämtlicher geplanter Events, sowie im nahezu kompletten Rückgang der Inhouse-Schulungen im Jahr 2020 resultiert. Durch einen rigiden Sparkurs sei es jedoch möglich gewesen, den Verlust zu begrenzen.

Bereits im ersten Quartal 2020 sei mit der Verschiebung und schlussendlich der Absage der DEX 2020 die erste Hiobsbotschaft für die IAB erfolgt. Auch andere beliebte Events wie der Content Marketing Day, Programmatic Advertising Day und weitere teilten schlussendlich das gleiche Schicksal.

Online-Academy dämpfte Rückgang

Durch die rasche Umstellung von Präsenzunterricht zu Online-Ausbildungen habe die IAB den Rückgang bei den Kursangeboten minimieren können. Schwerer wog der Rückgang bei den Inhouse-Ausbildungen, deren Durchführung durch die Pandemie-Beschränkungen faktisch verunmöglicht wurde.

Sparkurs 2020

Bereits nach dem Frühjahr 2020 und den sich abzeichnenden Umsatz-Rückgängen hat sich die IAB-Switzerland Association für das gesamte Jahr ein rigides Sparprogramm auferlegt. Dies führte dazu, dass sich der sich abzeichnende Verlust bis auf -36’298 Franken reduziert werden konnte und durch die Liquidität des Verbands gedeckt werden kann.

Ausblick 2021

2021 stehen für den Verband verschiedene Wachstumsthemen im Vordergrund. Einerseits wird die IAB erstmals ihren Grundkurs mit dem DACH-Diplom ebenfalls in der Westschweiz anbieten. Sie wird neu auch ein eintägiges Bootcamp zum Thema «Cookieless Future» ausrichten und plant einen Social Media Day. Andererseits wird die IAB ihre Flaggschiff-Konferenz DEX in 2021 in einem neuen Rahmen und mit einem neuen Konzept organisieren.

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