Label «Typisch Bern» auf Produktverpackungen

«Typisch Bern»: So heisst ein Label, das seit Neustem auf mehreren Produkten aus der Stadt Bern und dem Oberaargau prangt. Bern Tourismus und mehrere Partnerorganisationen wollen damit die 2011 eingeführte Marke Bern weiter stärken.

Vorerst zwei Produzenten aus der Stadt Bern, fünf weitere aus dem Oberaargau sowie die Themenmärkte Huttwil werden das Label nun auf Verpackungen und in Werbebotschaften verwenden. Zu den Produzenten gehören etwa die Berner Bäckerei Reinhard mit ihren Lebkuchen und die Pflegeprodukt-Herstellerin Suissessences in Wangen an der Aare. Die Idee hinter dem neuen Label ist, dass die Hersteller der Produkte von der Marke Bern profitieren, dass aber auch die Tourismusdestination Bern von der Qualität und dem guten Ruf der Produkte einen Nutzen zieht. Das sagten Vertreter von Bern Tourismus und von Partnerorganisationen am Donnerstag vor den Medien in Bern. Dementsprechend erhalten das Label nur Produzenten, welche einen direkten Bezug zur Region Bern aufweisen, mit hoher Qualität produzieren und Massnahmen zur Nachhaltigkeit umsetzen.

Nicht nur auf Produkten soll das neue Label zu sehen sein. Es soll auch für Dienstleistungen, Events und Institutionen vergeben werden, die für Bern stehen und «wo Bern drin ist», wie Markus Lergier sagt, der Direktor von Bern Tourismus.

Dass in einer ersten Phase erst sieben Produzenten und die Themenmärkte Huttwil das Label verwenden, führen die Verantwortlichen auf die Umstände zurück: Die Einführung eines solchen Labels brauche eine gewisse Zeit. Verpackungen könne man beispielsweise nicht von einem Tag auf den andern abändern. In einem Jahr verwendeten sicher zehn Unternehmen aus der Stadt Bern das Label, prognostizierte Lergier. Sven Gubler, Direktor der Innenstadtorganisation BERNcity, sagte, in seiner Organisation sei das Interesse am Label hoch. (SDA)

Teaserbild: Bern Tourismus
 

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