Gewinnknick bei Goldbach

Unter anderem der Rückzug aus Verlustgeschäften hat bei Goldbach für einen Gewinnknick gesorgt. Der Betriebsgewinn (EBIT) fiel um 20 Prozent auf 24,2 Millionen Franken. Der Reingewinn sank auf bereinigter Basis um 5 Prozent auf 2,5 Millionen Franken.

Dies gab Goldbach am Dienstag bekannt. Im Vorjahr hatte der Werbevermarkter allerdings noch einen Reinverlust von 16,1 Millionen Franken ausgewiesen, nachdem Wertberichtigungen das Ergebnis in die Tiefe gerissen hatten. Der Umsatz legte 2014 dagegen leicht um 1,2 Prozent auf 464 Millionen Franken zu. Goldbach wolle sich auf die Kerngeschäfte als Vermarktungsdienstleisterin in den Märkten Schweiz, Deutschland, Österreich und Polen konzentrieren. Die Firma habe den Rückzug aus Russland und Rumänien sowie die Schliessung des Agenturgeschäfts in Polen und den Verkauf der Beteiligung am Internet-TV-Anbieter Wilmaa abgeschlossen. Die Bereinigung des Geschäftsportfolios sei somit beendet. Die Aufwendungen und Wertberichtigungen für diese Massnahmen führten 2014 zu einem ausserordentlichen Verlust von 4,4 Millionen Franken, hiess es im Communiqué.

In der Schweiz stieg der Umsatz um 1,5 Prozent auf 394 Millionen Franken. Getrieben wurde das Plus durch ein wachsendes TV-Geschäft. Das Radiogeschäft durchschritt die Talsohle und erholte sich im zweiten Halbjahr mit einem Anstieg um 18 Prozent deutlich. Für das laufende Jahr erwartet Goldbach ein Wachstum des Umsatzes im fortgeführten Geschäft und eine substantielle Verbesserung des Reingewinns. Grund dafür seien die verbesserte Rentabilität des Kerngeschäfts und der Wegfall von Sonderkosten. (SDA)

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