Umfrage «Euro Schock»: Andreas Jorgella

Werbewoche-Umfrage zur wirtschaftlichen Entwicklung nach dem «Euro Schock» und dessen Auswirkungen auf die Kommunikations- und Werbebranche: Andreas Jorgella, Business Development * Beratung * Partner, The House Agency

Die Auswirkung des Euro-Wechselkurses führt in einigen Branchen kurzfristig zu verzögerten Entscheidungen und einer gewissen Zurückhaltung geplanter Marketing-Aktivitäten – Wie reagieren die Marktteilnehmer? Wie verhalten sich die Konsumenten? – und erfahrungsgemäss zu einer Verlagerung zu Gunsten taktischer Massnahmen mit promotionellem Charakter. Davon profitieren Medien und Kanäle, welche schnell Reichweite aufbauen und Wirkung entfalten können. Aber auch Marken mit einem starken Owned- Media-Universum und Glaubwürdigkeit in den sozialen Netzwerken. Die «digitalen Kanäle» erfüllen diese Ansprüche zudem durch ihre Vernetzungskompetenz besonders gut. Jedoch nicht exklusiv. Mittel- bis langfristig wird sich ein neues Preis-/Leistungsgefüge einpendeln, woraus die Frage der Effizienz entlang der gesamten Wertschöpfungskette erneut/verschärft gestellt werden. Aus der heutigen Media- & Werbemarktbetrachtung wird sich die Verschiebung von Budgets zu Gunsten der digitalen Transformation fortsetzen. Der SNB-Entscheid hat den bereits «rollenden Stein beschleunigt ».
 

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