Bundesgericht verbietet Pfizer-Broschüre

Das Pharmaunternehmen Pfizer darf die Broschüre «Kopfschmerzen oder Migräne? - Ein Ratgeber» nicht mehr verteilen. Darin wird laut eines Urteils des Bundesgerichts unerlaubte Werbung für Arzneimittel betrieben.

Das Pharmaunternehmen Pfizer darf die Broschüre «Kopfschmerzen oder Migräne? – Ein Ratgeber» nicht mehr verteilen. Darin wird laut eines Urteils des Bundesgerichts unerlaubte Werbung für Arzneimittel betrieben. Pfizer muss zudem für die Berichtigung der Fehlinformationen sorgen (siehe ). Das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic sah in der Broschüre und dem Begleitbrief, die an 939’000 Frauen gesendet worden waren, unerlaubte Werbung. Das Heilmittelinstitut verbot Pfizer am 9. Mai 2005, die Broschüre und das Begleitschreiben weiter zu verbreiten. Mit der Beschwerde blitzte Pfizer erst bei der Eidgenössischen Rekurskommission ab (am 14. Dezember 2005), und zudem hat auch das Bundesgericht die Beschwerde abgewiesen (10. August 2006). Swissmedic begrüsse den Entscheid des Bundesgerichts, heisst es in einer Mitteilung der SDA. Pfizer will nun Kontakt mit Swissmedic aufnehmen, um die Vorgehensweise in Sachen Berichtigung zu besprechen.

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