Publicis will Interpublic attackieren

Der internationale Werbekonzern Publicis plant die Nummer drei der Branche zu werden.

Der internationale Werbekonzern Publicis plant die Nummer drei der Branche zu werden. Dies verkündete Konzernchef Maurice Lévy im Gespräch mit der Financial Times Deutschland. Die Agenturgruppe besetzt zurzeit mit einem Jahresumsatz von 4,2 Milliarden Euro den Platz vier der Branche, hat aber den dritten fest im Visier. Zuoberst auf dem Siegertreppchen steht zurzeit Omincom gefolgt von WPP, und dem US-Unternehmen Interpublic mit einem Umsatz von 5 Milliarden Euro. Bei Publicis rechnet man dieses Jahr erneut mit einem Umsatzplus von 5,5 bis 6,5 Prozent. Seit der Übernahme von Saatchi & Saatchi und der Gruppe Leo Burnett beschäftigt Publicis rund 40’000 Angestellte in 104 Ländern. Bei den Gewinnmargen führt Publicis zurzeit mit einer operativen Marge von 15,7 Prozent, gefolgt von Omnicom mit 13 Prozent. Investiert werden soll laut Lévy in der nächsten Zeit in interne Projekte sowie in kleine Übernahmen. Durch die niedrigen Honorare ist aber auch Publicis gezwungen die Sparbremse anzuziehen: Mit dem internen Programm Horizon sollen bis 2008 rund 70 Millionen Franken eingespart werden – zu diesem Zeitpunk will man auch den Konkurrenten Interpublic überholt haben.
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