Schweizer mögen im Alltag bekannte Marken

Die Markenhitparade von Promarca zeigt, dass Schweizerinnen und Schweizer im Alltag auf gut eingeführte Markenartikel mit hohem Bekanntheitsgrad setzen.

Schweizerinnen und Schweizer setzen im Alltag auf gut eingeführte Markenartikel mit hohem Bekanntheitsgrad. Dies zeigt eine vom Marktforschungsinstitut IHA-GfK im Auftrag vom Markenartikelverband Promarca durchgeführte Online-Umfrage. Den Tag starten mehr als die Hälfte der Befragten unter der Dusche mit Nivea, für Konkurrenz sorgt bei den Frauen Dove. Am Frühstückstisch herrscht Marken-Grossandrang: Kellog’s Corn Flakes, Floralp-Butter und Granini-Fruchtsaft schaffen es in die Top Drei. Eindeutiger ist die Lage beim Kaffee: Fast ein Drittel der Befragten bevorzugt Nespresso. Überdurchschnittlich beliebt bei den Jungen hingegen ist Nescafé. Im Bereich „Getränke für Zwischendurch“ überflügeln Schweizer Marken die ausländische Konkurrenz. Valser und Rivella sind für rund ein Drittel der Befragten top, wobei Valser bei den Älteren und Rivella bei den Jüngeren punktet. Coca-Cola erreicht fast gleichauf mit Henniez Platz drei. Bei Sportlern ist Rivella mit fast 50 Prozent der Nennungen klar dominierend. In der Kategorie Snacks ist Ragusa in der Liga der grossen Riegel wie Twix, Snickers, Balisto und Mars zu finden. Im Ausgang bevorzugen vier von zehn Befragten den spanischen Schaumwein Freixenet. Den Tag beschliessen die Schweizer mit Elmex zum Zähneputzen. Mehr als die Hälfte der männlichen Befragten sowie rund 45 Prozent aller Befragten denken beim Zähneputzen in erster Linie an Elmex. Die Studienteilnehmer konnten ihre liebsten Brands aus einer Liste auswählen. No-Brand-Artikel sind dementsprechend nicht Teil der Untersuchung. Gleichzeitig teilte Promarca mit, dass die Mitgliederunternehmen im vergangenen Jahr einen Markenartikel-Umsatz von rund 6,7 Milliarden Franken erwirtschafteten. Dies entspricht einem Rückgang von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Sinkende Preise und geringere Liefermengen führten im Binnenmarkt zu leicht tieferen Umsätzen, während der Exportumsatz laut Communiqué um 10 Prozent wuchs.
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