Ausstellung «100 beste Plakate 2005» in Berlin eröffnet

Am Donnerstag wurde die Ausstellung «100 beste Plakate» aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in Berlin eröffnet. Die Schweiz war überproportional erfolgreich: aus 14 Prozent der Einreichungen stammt über ein Viertel der prämierten Arbeiten aus der Schweiz.

Am Donnerstag wurde die Ausstellung «100 beste Plakate» aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in Berlin eröffnet. Über ein Viertel der prämierten Arbeiten stammt aus der Schweiz. Ein beachtliches Resultat, wenn man bedenkt, dass lediglich 14 Prozent der 1’458 eingereichten Plakate aus der Schweiz stammten. Die 100 Preisträger-Plakate (78) und –plakatserien (22) stammen von 80 Einreichern (davon D: 58, CH: 19 und A: 3). Bezogen auf den Anteil von Preisträger-Arbeiten aus den drei Ländern gliedern sich die «100 besten Plakate 2005» in drei mal Österreich, 28 mal Schweiz und 69 mal Deutschland. Die Ausstellung dauert bis am 25. Juni 2006.
Im Herbst gastiert die Ausstellung in Luzern und Wien, anschliessend in China und Japan.
Die Schweizer Beiträge werben unter anderem für Aarauer Kultur, Diakonie du Zahnpasta, heisst es in einer Mitteilung. Gleich fünf Mal vertreten ist die Agentur Velvet mit den Plakaten für die Münchnet Kammerspiele. Ebenfalls wurden drei Werbungen für SBB Cargo von Euro RSCG ausgezeichnet. Zu den Preisträgern gehört auch der Designer Niklaus Troxler, der zugleich den Verein «100 Beste Plakate» präsidiert.
Der Wettbewerb versteht sich als Gradmesser des internationalen Plakatdesigns, wurde 1966 ins Leben gerufen und findet seit 1980 jährlich statt. 2002 lag die erste deutsch-österreichisch-schweizerische Auswahl vor. Erhältlich in der Ausstellung und im Buchhandel ist das Jahrbuch »Keine Kunst: 100 Beste Plakate 05 Deutschland Österreich Schweiz«, das zur Ausstellung erschienen ist.Mehr Informationen zu den prämierten Plakaten finden Sie auf der Website: http://www.100-beste-plakate.de.
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