Deutschland: Fifa erleidet Markenschlappe

Im Streit um die exklusive Vermarktung der Fussball-Weltmeisterschaft hat der Fussball-Weltverband Fifa durch den deutschen Bundesgerichtshof eine Niederlage einstecken müssen.

Im Streit um die exklusive Vermarktung der Fussball-Weltmeisterschaft hat der Fussball-Weltverband Fifa durch den deutschen Bundesgerichtshof eine Niederlage einstecken müssen. Dieser lehnte nämlich einen Markenschutz für die Marke «Fussball WM 2006» komplett ab. Nun kann die Fifa die offiziellen WM-Sponsoren nicht mehr davor schützen, dass auch andere Unternehmen mit dieser Marke Werbung treiben. Hinsichtlich der Marke «WM 2006» ordnete der Bundesgerichtshof eine neuerliche Prüfung durch das Bundespatentgericht an und wies den Rechtsstreit zwischen der Fifa und der Klägerin Ferrero an die Vorinstanz zurück. Werbetreibende in Deutschland steht nun der Weg offen, mit der Marke «Fussball WM 2006» zu werben, unter Berücksichtigung allerdings der europäischen Gemeinschaftsmarken, auf die sich die Fifa noch berufen kann.
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