Internet Standard schärft seine Positionierung

Am 13. April wurde die europäische Splitausgabe des amerikanischen Industry Standard mangels Perspektiven im Inserentenmarkt eingestellt.

Am 13. April wurde die europäische Splitausgabe des amerikanischen Industry Standard mangels Perspektiven im Inserentenmarkt eingestellt.Doch der Industry Standard, der mehrheitlich der IDG gehört, war auch Vorbild und Mutterblatt für den hiesigen Internet Standard, der eine 100-Prozent-Tochter von IDG mit Sitz in Boston ist. Wird mit diesem Rückzug vom alten Kontinent auch das Aus für die Schweizer New-Economy-Zeitung eingeläutet?Gebhard Osterwalder, Gesamtleiter IDG Schweiz/Österreich, dementiert und weist darauf hin, IDG wolle in Europa die bestehenden Ausgaben in der Schweiz, in Schweden, Polen und Norwegen weiter fördern. Das Konzept einer europaweiten Splitausgabe des Industry Standard sei im Ansatz falsch gewesen.
Derzeit ist er für die Zukunft des Internet Standard optimistisch. Im Anzeigenmarkt stellt Osterwalder eine Trendwende fest. Nach einem schwachen März hätten sich die Aufträge für Mai und Juni erfreulich entwickelt.
Allerdings hat sich der Internet Standard nach einer Abonnentenbefragung eine Schärfung der Positionierung in Richtung Leader und Entscheider in den Unternehmen verordnet. Die präzisierte Richtung ist redaktionell bereits umgesetzt. (dse)
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