Der Werbeaufwand wuchs im November nur gerade mässig

Die Bruttowerbeaufwendungen der kommerziellen Werbung in der Schweiz legten im November um 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu.

Die Bruttowerbeaufwendungen der kommerziellen Werbung in der Schweiz legten im November um 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu.Damit zog das Wachstum gegenüber dem schwachen Plus von 1,8 Prozent vom Oktober zwar wieder an, blieb aber hinter dem Jahresdurchschnitt von 10,2 Prozent zurück. Das absolute Rekordwachstum von 24,5 Prozent konnten im November Plakate für sich verbuchen; zufrieden sein können aber auch die Fachzeitschriften, die 14,2 Prozent zulegten sowie die Tageszeitungen, die sich um 9,3 Prozent verbesserten.Das Fernsehen legte um 4,2 Prozent zu und stoppte damit den negativen Trend der beiden Vormonate. Erstmals ins Minus im Jahr 2000 rutschte hingegen das bisher boomende Radio, das 1,7 Prozent einbüsste. Und auch die Publikumszeitschriften realisierten im November mit einem Verlust von 5,9 Prozent das bisher schlechteste Resultat des Jahres 2000.
Das Kino setzte mit einem Verlust von 11,2 Prozent seinen Krebsgang fort und befindet sich im Jahresdurchschnitt als einziges Medium im Minus (minus 7,3 Prozent). Die Rekordsumme von 4,175 Millionen Franken setzte indes Bannerwerbung im Internet im November um. (dse)
Bruttowerbeaufwand nach Medien

November 1999/2000 im Vergleich
in 1000 Fr. 1999 in 1000 Fr. 2000 +/– in %
Tageszeitungen 156 442 170 926 9,3
Publ.-Zeitschriften  83 966  79 003 –  5,9
Fach-Zeitschriften  26 187  29 914 14,2
TV  73 604  76 719 4,2
Radio  12 070  11 860 –  1,7
Kino   5 733   5 093 – 11,2
Teletext   1 691   1 691 0,0
Plakat  24 464  30 458 24,5
Internet Banner –   4 175 –
Gesamt 384 157 409 839 6,7
Quelle: Media Focus Hergiswil (NW)

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