Ganz schön warme Werbung

HESSKISS bewirbt Christopher Street Day 2000 und Labyrinth-Party

HESSKISS bewirbt Christopher Street Day 2000 und Labyrinth-PartyDrei Wochen nach den Eurogames wird am 24. Juni wieder die Rainbow-Flagge über Zürich gehisst. Denn wie in fast allen Metropolen der Welt wird auch hier der Christopher Street Day gefeiert. Anders als an den schwul-lesbischen Europameisterschaften stehen am Christopher Street Day politische und gesellschaftliche Themen im Zentrum. Mit einer Parade kämpfen die Schwulen und Lesben gegen Diskriminierung und gedenken damit auch des 25. Juni 1969. Vor 31 Jahren hatte eine Razzia im Schwulenlokal Stonewall im New Yorker Village blutige Auseinandersetzungen zwischen Homosexuellen und Polizei ausgelöst. Mittlerweile lockt dieser Tag alljährlich Tausende von Gays nach Zürich, die friedlich für ihre Rechte kämpfen. Dabei steht aber nicht nur Politik auf dem Programm – auch Fun gehört dazu. So richtig gehts nämlich am Abend ab, wenn in den Zürcher Klubs nach allen Regeln der Kunst Partys gefeiert werden. Die heisseste Gay-Party soll dieses Jahr laut den Organisatoren im stadtbekannten Labyrinth Club an der Pfingstweidstrasse 70 stattfinden.
Für die Bewerbung der Party engagierten die beiden Club-Verantwortlichen Peter Breitenmoser und Luca Bernardini das Kreativduo von HESSKISS. AD Rolli Hess und Texter Tamás Kiss entwickelten eine einfache, schillernd witzige Umsetzung: Aus einem Wärmebild der Schweiz ist klar ersichtlich, dass am Christopher Street Day der mit Abstand heisseste Punkt in Zürich liegen wird. Wieso? «Na, weil doch einerseits die Party im Laby diejenige sein wird, an der die Temperaturen den Siedepunkt mit Leichtigkeit erreichen werden. Und andererseits, weil da dann Massen von Gays abfeiern werden, die ja in der Umgangssprache auch als Warme bezeichnet werden», erläutert Kiss. Das Sujet wird als doppelseitige Anzeige in Szenemagazinen erscheinen und als Flyer produziert.
Luca Aloisi
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