Der SWA kann fast überall Fortschritte

verzeichnen Zufriedene Gesichter an der SWA-Tagung:

verzeichnen Zufriedene Gesichter an der SWA-Tagung: verzeichnen Zufriedene Gesichter an der SWA-Tagung: Die Leistungsbilanz 1999 fiel überaus positiv aus. Im reich befrachteten Forderungskatalog, der vor zwei Jahren präsentiert worden war, konnte SWA-Präsident Fredi Schwab diverse Punkte als erfüllt oder auf gutem Weg bezeichnen.
Um die Entwicklung transparent zu machen, hat der SWA eine Liste erstellt, in der sämtliche Forderungen bezüglich Fortschritt oder bereits verwirklichte Resultate bewertet werden. In den meisten Punkten ist man dem anvisierten Ziel deutlich näher als noch vor einem Jahr.
Bei den Printmedien lobte Schwab den per Anfang Jahr eingeleiteten Systemwechsel von Millimeter- zu Franken-Abschlüssen, den eingeschlagenen Weg zu einheitlichen Farbpreisstufen sowie die härteren Forschungsdaten durch den Wechsel zu LpA in der neuen MACH 2 ab diesem Herbst. Kritik erntete das nach wie vor gegenüber Europa höhere Niveau der Werbetarife in der Schweiz.
Bei der Plakatwerbung erntete der Systemwechsel der APG Lob. Neben der Abwendung eines zweiten Preisaufschlages habe er leistungsbezogenere Preise, bedürfnisorientierte Netzangebote und eine bessere Planbarkeit von Aktionen gebracht. Die Transparenz gegenüber den Auftraggebern muss aber laut Schwab noch Fortschritte machen. Seine Forderungen: gemeinsame Forschung zur Plakatnutzung als Grundlage für einen einheitlichen Beurteilungsmassstab aller Plakatstellen, permanente und frühzeitige Information über Angebotsveränderungen, Schaffen von standardisierten Kontrollmöglichkeiten der Aushänge.
Im TV-Markt bedauerte Schwab die Absetzung des RTL/Pro-7-Programmfensters sowie den fehlenden Zuschauererfolg bei TV 3. Die erwartete Intensivierung des Wettbewerbs mit wünschenswerten preissenkenden Effekten auf die Werbetarife sei ausgeblieben. Schwab kritisierte in diesem Zusammenhang die schweizerische Medienpolitik, die Schiffbruch erlitten habe, und forderte mit Blick auf die Revision des Radio- und Fernsehgesetzes (RTVG): «Das Desaster beim Privat-TV muss abgewendet werden.» Rezepte dafür: Streichung des Werbeverbotes für Bier und Wein sowie eine Lockerung der Werberichtlinien für rezeptfreie Heilmittel. In der Podiumsdiskussion wurde deutlich, dass die Schweiz schon bald eine liberalere Werbepolitik fahren könnte als die EU. (dse)
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