Millennials wollen nur noch zweimal pro Woche ins Büro

Millennials und die Generation Z möchte nur noch zwei Tage pro Woche im Büro arbeiten. Und jeder Zweite würde lieber seinen Job kündigen, als eine volle Bürowoche zu arbeiten.

Die Resultate einer Umfrage des Schweizer Start-Ups Investart zeigen: Die Generation der Millennials und der Generation Z hat offenbar eine ganz andere Einstellung zur Arbeit als die vorherigen Generationen.

Der Trend zum Homeoffice hat bei der jungen Generation eingeschlagen und sie möchten nicht mehr die ganze Woche im Büro arbeiten. Im Idealfall würden 38 Prozent der Befragten nur noch zwei Tage ins Büro zurückkehren und den Rest von zu Hause aus arbeiten. Nur noch 13 Prozent würden gerne die ganze Woche im Büro verbringen.

Eine Umfrage in den USA unter Millennials/Generation Z ergab kürzlich, dass viele lieber ihren Job kündigen, als wieder Vollzeit im Büro arbeiten zu müssen. Die Umfrage von Investart zeigt diesen Trend auch in der Schweiz auf: 52 Prozent der Befragten würden den momentanen Job kündigen und einen flexibleren suchen, wenn sie gezwungen wären, wieder 100 Prozent im Büro arbeiten zu müssen.

Fast ein Drittel der Befragten will mit 50 Jahren in Rente gehen

Zudem wurde bei der Studie ermittelt, dass Millennials und die Generation Z möglichst früh in Rente gehen wollen und deshalb online investieren, um ein Frühpensionierungskapital aufzubauen. Konkret: 64 Prozent der Befragten wollen in Rente gehen, bevor sie 60 sind. Rund 30 Prozent wollen sogar vor dem Erreichen des fünzigsten Lebensjahres in Rente gehen.

In vielen Schweizer Blogs tauchen Artikel über Frühpensionierung auf. Auch beim Schweizer Start-Up Investart, einer Online-Investing-Plattform, merkt man den Trend: «Das Bedürfnis steht in engem Zusammenhang mit der sich ändernden Einstellung zur Beschäftigung, die ein langfristiger Trend zu sein scheint», sagt Investart-CEO und Mitgründer Richard Toolen.

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