Salesforce will 72 Frauen pro Jahr für die Techbranche begeistern

Im März 2020 hat Salesforce Schweiz die Initiative «Bring women back to work» lanciert. Initiantin Vanessa Gentile zieht nun Bilanz und gewährt einen Ausblick auf die kommenden Jahre und die gesteckten Ziele.

In Zusammenarbeit mit der Universität K2 sowie 14 Partnerunternehmen – darunter Accenture, Capgemini und Isobar – hat Salesforce von März bis November 2020 ein Programm erarbeitet und implementiert. Dieses basiert auf der kostenfreien Salesforce-Lernplattform «Trailhead» und richtet sich explizit an Frauen, die länger eine Karriereauszeit genommen haben und/oder in die Techindustrie einsteigen wollen. So startete das Programm im November mit 15 Frauen, die ein Jahr lang begleitet und für den Einstieg in die Techbranche vorbereitet werden. Weitere 18 Absolventinnen sollen jetzt im März 2021 dazu kommen.

«Unser Anspruch ist seit Beginn, in der Schweiz talentierten und lernbegeisterten Frauen ein Angebot zu machen, das ihnen, auch nach längeren Auszeiten, den Wiedereinstieg in den Job ermöglicht», erklärt Vanessa Gentile, Initiantin des Programms Bring women back to work. «Und zwar in einen Bereich, der durch die digitale Transformation wächst wie kein anderer und daher nicht nur spannend, sondern auch zukunftssicher ist. Bislang klappt das wunderbar – unter anderem auch deswegen, weil all unsere Partner zu 100 Prozent hinter der Initiative stehen.»

72 Frauen werden unterstützt

Ziel ist es, in einem Jahr insgesamt gegen 72 Frauen ins Programm zu holen, die anschliessend bei einem der Partner oder bei Salesforce selber einen festen Salesforce-Job bekommen. Diese spezifische Zielgruppenansprache soll einem ausgeprägten Problem entgegenwirken. Einer Studie zufolge verliert nämlich jede siebte Frau in der Schweiz durch die Mutterschaft ihren Job. Die Pandemie habe geschlechterspezifische Ungleichheiten noch mehr verdeutlicht, meint Vanessa Gentile.

«Vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie sind wir auch mit einer Krise der Ungleichheit konfrontiert», führt Gentile weiter aus. «Ähnlich einer Lupe vergrössert der Ausnahmezustand die Sicht auf die gesellschaftliche Situation in der Schweiz und hebt bestehende Benachteiligungen besonders deutlich hervor. Umso wichtiger werden die Massnahmen, die dieser Kluft entgegenwirken. Das Programm ‹bring women back to work› ist eine davon.»

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