Priska Amstutz und Mario Stäuble übernehmen Co-Chefredaktion beim Tagi

Priska Amstutz und Mario Stäuble übernehmen per 1. Juli 2020 in einer Co-Leitung gemeinsam die Chefredaktion des Tages-Anzeigers. Sie treten die Nachfolge von Judith Wittwer an, die ihrerseits Co-Chefredaktorin der Süddeutschen Zeitung wird.

Tages-Anzeiger_Priska-Amstutz_Mario-Staeuble_2020

Amstutz und Stäuble arbeiten bereits beim Tages-Anzeiger und werden ihre aktuellen Funktionen beibehalten. Amstutz leitet das Ressort Zürich Stadtleben und verantwortet den Züritipp, Stäuble ist Ressortleiter Politik und Wirtschaft Zürich. Beide verfügen über langjährige Erfahrung im Journalismus und fundiertes digitales Know-how. 

«Wir werden uns mit aller Kraft für den exzellenten ‹Tagi›-Journalismus einsetzen, für Recherche, intelligente Debatten, Unterhaltung, Lebensfreude und eine offene Fehlerkultur», sagt Priska Amstutz. «Der Tages-Anzeiger verkörpert eine der wertvollsten Schweizer Medienmarken. Wir wollen den Titel stärken, schützen, klug modernisieren», ergänzt Mario Stäuble.

Priska Amstutz leitete von 2008 bis 2010 die Online-Redaktion der Zeitschrift Annabelle, führte dann einen Hotelbetrieb in Flims und war anschliessend Chefredaktorin des digitalen Reisemagazins elsewhere by Kuoni. Ab 2015 arbeitete sie als Head of Digital und Stellvertretende Chefredaktorin bei den Zeitschriften Bolero und Style von Ringier Axel Springer Schweiz. Im Februar 2020 wechselte sie zum Tages-Anzeiger. Amstutz studierte Publizistik, Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Zürich.

Mario Stäuble startete 2011 als Volontär beim Tages-Anzeiger. Von 2013 bis 2019 war er im Tamedia-Recherchedesk tätig, wo er mit investigativen Geschichten regelmässig für Schlagzeilen sorgte. 2018 erhielt er als Teil des Recherchedesks den Zürcher Journalistenpreis für die Offshore-Enthüllungen zu den «Paradise Papers». Mario Stäuble studierte Rechtswissenschaften an der Universität Zürich.

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