Grüsse aus dem Homeoffice – Folge 22: Samuel Textor, Freundliche Grüsse

Freundliche «Grüsse aus dem Homeoffice», Folge 22: Samuel Textor hat sich bewusst gegen eine Lösung in den eigenen vier Wänden entschieden. Aus Selbstschutz.

Office

Samuel Textor ist Gründer und Creative Director bei Freundliche Grüsse. Sein Hintergrund ist Leidenschaft für Film, Text und für Ideen, die im digitalen Chaos entstehen.

 

Werbewoche.ch: Seit wann befinden Sie sich im Homeoffice?

Samuel Textor: Seit drei Wochen, allerdings ist das Office mein Home. Ich habe nämlich ein pandemietaugliches Einzelbüro um die Ecke gemietet.

 

Befindet sich Ihre ganze Agentur/Ihr ganzes Unternehmen im Homeoffice?

Ja, ausser mir.

 

Hatten Sie bei der Einrichtung Ihres Arbeitsplatzes mit technischen Problemen zu kämpfen?

Nein.

 

Wo haben Sie sich eingerichtet?

Im Büro.

Office-Bunker

Was benötigen Sie alles, um Ihrer Tätigkeit nachgehen zu können?

Alles, was in ein paar Pommes-Frites-Kisten Platz findet. Dies sind die Kisten, in denen wir seit der Agenturgründung vor sechs Jahren alles verstauen. Die Kisten sind sehr robust und haben eine ideale Grösse: man kann darin Laptops, Verträge, eine Kiste Bier, oder auch Fritten – respektive Speisefett – verstauen. Deshalb sind die Fritten auch unser Wappentier. Schade, dass die Kisten nicht mehr hergestellt werden. Liebe Firma «Florin»: Bitte schmeisst die Maschinen wieder an, und macht Kisten!
  

Ist es schwierig, sich genügend abzugrenzen, wenn die Kinder zuhause sind?

Ja, zwei Jungs im Alter von 2 und 6. Es ist völlig unmöglich, zuhause zu arbeiten. Das liegt aber nicht an den Kindern, sondern an mir – ich balge dann lieber rum, als zu arbeiten.

Home-ohne-Office

Haben Sie Homeoffice-Erfahrung oder handelt es sich um eine Premiere?

Ich hatte bereits in der Vergangenheit sehr schlechte Erfahrungen gemacht.

 

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen: Welche Prozesse gestalten sich im Vergleich zum normalen Agenturalltag/Berufsalltag schwierig?

Meines Erachtens alle Prozesse.

 

Welche Arbeiten klappen problemlos?

Das kann ich nicht beantworten, dafür habe ich zu wenig Erfahrung mit Home Office.

 

Was tun sie dagegen, dass Ihnen die Decke nicht auf den Kopf fällt?

Ich gehe raus, oder eben: ins Büro arbeiten.

 

Was vermissen Sie am meisten am physischen Agenturalltag?

Viele Dinge fehlen mir sehr, zum Beispiel die Gesichter, und viele Dinge fehlen mir nicht, ich bin eine Ruhe liebende Person.

 

Sind Sie zuversichtlich, dass Ihre Agentur die Krise unbeschadet überstehen wird?

Ja und Nein. Ich denke, wir sind sehr gut aufgestellt für schwierige Zeiten und die Herausforderungen der aktuellen Situation, aber wie sich die Wirtschaft entwickelt, das wissen wir nicht.

 

Bekanntlich hat alles auch seine positiven Seiten. Was ist es in Ihrer aktuellen Homeoffice-Situation?

Die positive Seite ist, dass ich das Privileg habe, kein Homeoffice machen zu müssen.

 

Wann und wieso haben Sie im Zusammenhang mit dem Homeoffice zum letzten Mal gelacht?

Eben, als ich diese Antwort schrieb.

 

Was möchten Sie Ihren Branchenkolleginnen und -kollegen mit auf den Weg durch die Krise geben?

Ich weiss auch nicht mehr als alle anderen.

 

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