Serafe will mehr Geld vom Bund

Die Schweizerische Erhebungsstelle für die Radio- und Fernsehabgabe Serafe will laut einer Meldung der SonntagsZeitung mehr Geld vom Bund für ihre Dienstleistung. Das Inkassounternehmen mache den Mehraufwand für Leistungen, die im Pflichtenheft nicht vorgesehen seien, geltend, hiess es.

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So habe die Serafe beispielsweise nachträglich als einzige Anlaufstelle für sämtliche Kundenanfragen fungiert – also auch für solche, welche die Serafe eigentlich nicht zu beantworten gehabt hätte. Dabei gehe es etwa um Fragen zu fehlerhaften Personendaten. Das Bundesamt für Kommunikation Bakom bestätigte gegenüber der SonntagsZeitung den Eingang einer Zusammenstellung von Serafe für geltend gemachte Mehraufwände.

Um welche Beträge es sich handelt, wollte aber keine der beiden Seiten verraten. Die SonntagsZeitung schreibt, dass die Forderungen mehrere Millionen Franken betragen dürften. Die Serafe erhebt seit zwei Jahren im Auftrag des Bundes Radio- und TV-Gebühren. Bis heute verschickt sie immer wieder fehlerhafte Rechnungen. Hauptgrund für die falschen Rechnungen seien die von den Gemeinden gelieferten Listen mit den Adressen der abgabepflichtigen Haushalte. (SDA)

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