Ringier Advertising senkt Anzeigenpreise für drei Titel ab 2022

Ringier Advertising hat beschlossen, die Anzeigenpreise einiger Printtitel anzupassen, um dem veränderten Medienkonsumverhalten der Leserinnen und Leser nachzukommen. Per Anfang 2022 werden die Anzeigenpreise für den SonntagsBlick, die Schweizer Illustrierte und L’illustré daher um 14 bis 17 Prozent reduziert.

Die Lockdown-Massnahmen zur Eindämmung der Corona Pandemie hatten unter anderem eine reduzierte Mobilität der Bevölkerung sowie wiederholte mehrwöchige Restaurant- und Kioskschliessungen zur Folge. Durch die Schliessung von Restaurants, Coiffeursalons oder Arztpraxen wurde Ringier Advertising zufolge die Zahl an Zweit- und Drittleser pro Exemplar gemindert, die geschlossenen Kioske führten zu einer starken Reduktion des Einzelverkaufs.

Der SonntagsBlick als Sonntagstitel mit dem höchsten Einzelverkaufs-Anteil von 26,3 Prozent sei von dieser Massnahme besonders stark betroffen gewesen. Als Reaktion auf diese Entwicklung hab Ringier Advertising beschlossen, die Anzeigenpreise verschiedener Printtitel ab Anfang 2022 entsprechend zu senken, wie es in einer Mitteilung heisst. So werden die Anzeigenpreise für den SonntagsBlick, die Schweizer Illustrierte und L’illustré um 14% bis 17% reduziert.

Managing Director Thomas Passen zeigt sich zuversichtlich: «Trotz rückläufiger Leserschaftszahlen befinden sich unsere voll bezahlten abonnierten Auflagen nach wie vor auf stabilem Niveau.»
Auch zukünftig sollten Werbeauftraggeber bei der Buchung von Werbung auf einen ausgewogenen Mix von Print und Digital achten. Print sei für gewisse Zielgruppen nach wie vor ein unglaublich starkes Instrument, wie sich bei der Auswertung von Kampagnen regelmässig zeigt.

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