In Luzern startet Anfang April ein Pilotprojekt für digitale Werbescreens

Anfang April 2017 startet in der Stadt Luzern das Pilotprojekt mit zwei digitalen Werbescreens auf dem Bahnhofplatz und auf dem Schwanenplatz.

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Es wird mit einer Befragung der Passanten begleitet. Ende 2017 wird der Stadtrat entscheiden, ob an neun weiteren Standorten digitale Werbescreens realisiert werden.

Die Plakatwerbung im öffentlichen Raum werde sich in den nächsten Jahren verändern, schreibt die Stadt Luzern in einer Mitteilung. Man gehe davon aus, dass an zentralen Lagen in der Innenstadt das klassische Papierplakat zusehends durch Leuchtwerbung und digitale Werbung abgelöst werde. Dieser Wandel hat die Stadt Luzern dazu bewogen, im Rahmen der Ausschreibung der Plakatverträge 2015 ein Pilotprojekt mit zwei digitalen Werbescreens zu lancieren und die Kundenfreundlichkeit des digitalen Stadtplanes sowie die städtebauliche Integration von digitaler Werbung zu testen. Das Pilotprojekt wäre eigentlich schon für 2016 geplant gewesen (Werbewoche.ch berichtete).

Interaktiver Stadtplan

Clear Channel Schweiz hat bei der Ausschreibung den Zuschlag erhalten (Werbewoche.ch berichtete) und bewirtschaftet seit 1. Juli 2016 die rund 600 Plakatstellen der Stadt Luzern. Die Plakatfirma hat in Zusammenarbeit mit der Stadt Luzern zwei Werbescreens entwickelt, die auf einer Seite mit digitaler Werbung bespielt werden und auf der anderen Seite einen interaktiven Stadtplan zeigen.

Der Stadtrat möchte wissen, wie die Luzerner Bevölkerung und die Gäste der Stadt digitale Werbung im öffentlichen Raum bewerten. Daher wird das Pilotprojekt mit einer Befragung begleitet, die vom Marktforschungsunternehemen Demoscope durchgeführt wird. Jeweils im April/Mai und im September 2017 werden insgesamt 1000 Interviews durchgeführt. Der Stadtrat wird basierend auf der Auswertung der Interviews Ende 2017 entscheiden, ob an neun weiteren Standorten in der Stadt Luzern digitale Werbescreens realisiert werden. Er wird laut Mitteilung bei seinem Entscheid auch Studien zur Ökobilanz von digitalen Werbescreens berücksichtigen. (pd/hae)

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