Ringier gestaltet sein Pressehaus um

Seit bald 40 Jahren ist das Pressehaus an der Dufourstrasse 23 in Zürich der Hauptsitz von Ringier. Es soll nun «offener, moderner, lustvoller und kunstvoller» werden, wie Ringier-CEO Marc Walder ankündigt.

Seit bald 40 Jahren ist das Pressehaus an der Dufourstrasse 23 in Zürich der Hauptsitz des in 19 Ländern tätigen Media- und Technologieunternehmens Ringier. Am 11. April 1978 wurde das beige-metallicfarbene Gebäude vom damaligen Bundesrat Kurt Furgler eröffnet. 2015 erfolgte anlässlich des Einzugs der Energy Gruppe Schweiz der letzte grössere Umbau im Empfangsbereich sowie auf der ersten Etage. Schliesslich wurde 2019/2020 BlickTV in den Newsroom integriert. Heute umfasst das Platzangebot im Pressehaus 500 Einzelarbeits- sowie rund 300 Konferenz- und Meetingplätze.

Seit der Einführung des hybriden Arbeitsmodells im Mai 2022 bei Ringier haben sich die Anforderungen an die technische Ausstattung sowie an die optimale Ausnutzung der vorhandenen Grundfläche grundlegend verändert. Geschäftsleitung, Verwaltungsrat und die Eigentümerfamilie tragen diesem Umstand Rechnung. Ab 2023 steht eine Modernisierung im Innenleben des sechsstöckigen Pressehauses an.

In Zusammenarbeit mit dem Hamburger Architektur- und Interior-Design-Büro Stephen Williams Associates, das u.a. die Offices von Facebook und Twitter in Berlin, von Boston Consulting in Hamburg sowie von Accenture in Hamburg, Essen und Genf gestaltet hat, wird derzeit an Szenarien und Plänen für die Dufourstrasse 23 gearbeitet, damit zukünftig ausreichend Platz für inspirierende Begegnungen, Kreativität, Zusammenarbeit, Kunst und Kulinarik besteht. Auf der Wunschliste von Unternehmensleitung und Mitarbeitenden stehen ein Auditorium sowie ausreichend Platz für Innovation und Learning Labs, genügend Ausstellungsfläche für Kunstexponate sowie ein einladender Bereich für die Bewirtung von Mitarbeitenden und Gästen.

Kunst als zentraler Bestandteil

«Zeitgenössische Kunst ist und bleibt ein zentraler Bestandteil der Ringier DNA. Über 200 Kunstwerke begleiten die Mitarbeitenden in ihrem Alltag.» teilt das Unternehmen mit.  Kunst ist bei Ringier sei keine Dekoration und mehr als nur die Leidenschaft des Verlegers Michael Ringier, welcher sagt: «In ein Museum gehe ich mit der Absicht, Kunst anzuschauen und setze mich somit ganz bewusst einer Situation aus. In einer Unternehmung ist dies anders, da drängt sich die Kunst hoffentlich unauffällig in den Alltag der Menschen. Das hat eine ganz andere Wirkung. Sie ist einfach da. Sie hängt einfach an der Wand und sie beeinflusst auf eine sehr diskrete Art und Weise unsere Wahrnehmung. Kunst stellt Fragen, der Journalismus stellt Fragen, und nur so haben wir die Chance, zu neuen Antworten zu kommen.»

«Das neue Pressehaus wird offener, moderner, lustvoller und kunstvoller», sagt CEO Marc Walder über die ​baulichen ​Veränderungen. «Ringier hat sich in den vergangenen 15 Jahren von einem traditionellen Verlagshaus in ein internationales, modernes Media- und Technologieunternehmen transformiert. Das neue Pressehaus wird dies reflektieren. Wir bieten unseren Mitarbeitenden ein Arbeitsumfeld, das Modernität, Innovation, Agilität und Kollaboration unter einem Dach vereint.»

Der Umbauzeitplan geht von einem Umsetzungszeitfenster von circa drei Jahren aus. Baubeginn wird nach Erteilung sämtlicher Bewilligungen, 2023 ​sein​.

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