Daniel Brühl ist Jurypräsident des Spielfilm-Wettbewerbs am 17. ZFF

Der Hollywood-Schauspieler Daniel Brühl steht am 17. Zurich Film Festival der Jury des Spielfilm Wettbewerbs vor. Zur Seite steht ihm als Juror unter anderem der frühere Berlinale-Leiter Dieter Kosslick. Auch weitere Jurys sind hochkarätig besetzt.

Bereits 2013 stellte Brühl das Formel-1-Drama «Rush» am Zurich Film Festival vor, in dem er Niki Lauda verkörperte. Vor zwei Jahren war der Schauspieler mit der französischen Regisseurin Julie Delpy und deren Drama «My Zoe» am ZFF zu Gast. Nun besucht Brühl erneut das ZFF und präsidiert die Jury des «Spielfilm Wettbewerbs».

«Daniel Brühl ist nicht nur einer der erfolgreichsten deutschen Charakterdarsteller, sondern auch einer der vielseitigsten: Der spanisch-deutsche Doppelbürger spricht sechs Sprachen – Deutsch, Katalanisch, Spanisch, Englisch, Französisch und Italienisch – und ist somit prädestiniert, als Präsident der Jury unseres Spielfilm-Wettbewerbes vorzustehen», erklärt Christian Jungen, Artistic Director des ZFF. «Daniel hat zudem gerade mit «Nebenan» ein hervorragendes Regiedebüt vorgelegt, er bringt also nicht nur den Blick des Schauspielers ein, sondern auch jenen des Regisseurs und des Produzenten. Und er ist ein grosser Freund des ZFF. Daher freuen wir uns sehr, ihn als Jurypräsidenten wieder in Zürich willkommen zu heissen.»

Flankiert wird Brühl in der Spielfilm-Jury von der Westschweizerin Stéphanie Chuat, Co-Regisseurin von «Schwesterlein», der Produzentin Andrea Cornwell, die aktuell die Apple-TV+-Serie «The Essex Serpent» für Regisseurin Clio Barnard entwickelt, sowie dem langjährigen Leiter der Berlinale, Dieter Kosslick.

Weitere hochkarätige Jury-Mitglieder

Auch die Jury des Dokumentarfilm-Wettbewerbs ist hochkarätig besetzt: Asif Kapadia, der für den Dokumentarfilm «Amy» mit dem Oscar ausgezeichnet wurde und mit «Senna» und «Diego Maradona» ebenfalls Grosserfolge feierte, leitet die Jury. Ihm zur Seite stehen Hanka Kastelicová, Vizepräsidentin der Dokumentarfilmabteilung von HBO Europe, Gregory Kershaw, Co-Regisseur der letztjährigen ZFF-Entdeckung «The Truffle Hunters», die französische Kamerafrau Sophie Maintigneux, die schon in ihren Zwanzigern für Éric Rohmer und Jean-Luc Godard gearbeitet hat, sowie die Schweizer Produzentin Michela Pini, die die kommenden Filme von Simon Jaquemet und Cyril Schäublin mitbetreut.

Den Jury-Vorsitz des Fokus-Wettbewerbs hat der deutsche Regisseur Sönke Wortmann inne, der 2020 mit dem Film «Contra» am ZFF war. Des Weiteren beurteilt werden die Filme von der dänischen Schauspielerin Sandra Guldberg Kampp, die letztes Jahr am ZFF mit dem Film «Wildland (Kød & Blod)» begeisterte und auf dem diesjährigen ZFF-Plakat zu sehen ist, der Zürcher Cutterin Caterina Mona, deren Spielfilmdebut «Semret» nächstes Jahr in die Kinos kommen soll, dem «Platzspitzbaby»-Regisseur Pierre Monnard sowie der rumänischen Produzentin Ada Solomon, die ihren Film «Bad Luck banging or Loony Porn» in der diesjährigen Hashtag-Sektion #letSEXplore vorstellt.

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