Bis zu 60 Prozent Mobile Office: Ringier lanciert hybrides Arbeitsmodell

Beim Medienunternehmen Ringier können Mitarbeitende ab September schweizweit flexibel arbeiten. Statt auf eine verpflichtende Rückkehr ins Büro setzt Ringier auf ein hybrides Arbeitsmodell. Den Rahmen bildet die neue Ringier Mobile Office Policy, die bis zu 60 Prozent mobiles Arbeiten ermöglicht. Tägliche Büro-Präsenzpflicht gibt es nicht mehr.

Seit März 2020 arbeiten die rund 7’000 Beschäftigten der Ringier-Gruppe überwiegend von zu Hause. Abfragen bei den CEOs der einzelnen Gesellschaften hatten Anfang 2021 ergeben, dass der überwiegende Teil der Beschäftigten den Wunsch hat, auch über die aktuelle Corona-Pandemie hinaus verstärkt mobil arbeiten zu wollen – mindestens einen Tag in der Woche, häufig sogar mehr. Das Group Executive Board von Ringier hat entschieden, dass mobiles Arbeiten auch nach Ende der gesetzlichen Homeoffice-Pflicht ein fester Teil der Arbeitskultur innerhalb Ringier in der Schweiz bleiben soll. Für die angeschlossenen Schweizer Gesellschaften gilt die neu vorgestellte Mobile Office Policy als Empfehlung, ebenso für die internationalen Beteiligungen in 17 weiteren Ländern.

Marc Walder, CEO Ringier, sagt: «Remote-Lösungen und flexible Abläufe bestimmen unseren Arbeitsalltag seit 16 Monaten. Dieser Umstieg ist aufgrund der Innovationskraft und grossen Eigenverantwortung aller unserer Mitarbeitenden bestmöglich gelungen. Eine flexible Arbeitskultur soll daher auch in Zukunft zu Ringier gehören. Ab September werden wir eine 60:40 Mobile Office Policy einführen, die unser Verständnis von Agilität in der Zusammenarbeit auf den Punkt bringt: Das kann manchmal im Office (mindestens 40 Prozent) und manchmal an einem individuell gewählten Arbeitsort sein (bis zu 60 %). Unsere Mitarbeitenden sollen künftig dort arbeiten, wo sie sich optimal konzentrieren können und wohlfühlen. Dort, wo die Infrastruktur gesundes Arbeiten zulässt.»

Susanne Jud, Chief People Officer, Ringier AG ergänzt: «Mobiles Arbeiten bleibt weiterhin für alle möglich, insofern es die Art der jeweiligen Tätigkeit grundsätzlich erlaubt. Ringier wird aber keine Organisation werden, die ausschliesslich auf Remote-Work setzt. Dafür ist unsere Unternehmenskultur viel zu stark von einem persönlichen Miteinander geprägt – und das möchten wir aufrechterhalten. Fünf Tage pro Woche werden künftig wohl nur noch wenige Kolleginnen und Kollegen in unseren Büros arbeiten. Mit der neuen, langfristig angelegten Ringier Mobile Office Policy ermöglichen wir mehr Flexibilität, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung innerhalb der täglichen Arbeitsorganisation.»

Teams entscheiden über Arbeitsort und Teamtage

Heute im Büro, morgen zu Hause oder an jedem anderen beliebigen Ort: Wer wann wie wo arbeitet, bestimmen die Mitarbeitenden künftig gemeinsam mit ihrem jeweiligen Vorgesetzten. Zugrunde liegt das hybride 60:40 Arbeitsmodell, das Präsenz- und Mobilzeiten miteinander verbindet. Das Arbeiten im Büro ist bei der Ringier AG in der Schweiz ab September gleichgesetzt mit dem Arbeiten an einem individuell bestimmten Ort. Regelmässiger, physischer Austausch ist wichtig, darum sind in der Ringier Mobile Office Policy feste, gemeinsame Teamtage pro Woche vorgesehen.

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