Auch RTR muss in die Sparrunde

Auch das rätoromanische Radio und Fernsehen RTR in Graubünden muss im Zuge der SRG-Sparmassnahmen bei den Kosten und beim Stellenetat die Hebel ansetzen. Geplant sind eine Budgetkürzung und ein Abbau von Arbeitsplätzen.

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Auch die kleinste SRG-Einheit, das rätoromanische Radio und Fernsehen RTR, muss den Sparhebel ansetzen. (Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller)

RTR müsse gemäss dem aktuellen Stand bis zum Jahr 2024 rund 1,5 Millionen Franken sparen, teilte die kleinste SRG-Unternehmenseinheit in Chur am Mittwoch mit. Das Gesamtbudget wird dadurch von 25 auf 23,5 Millionen Franken reduziert, wie auf Nachfrage zu erfahren war.

Zudem fallen Stellen weg. Bis 2024 muss die Anzahl der Vollzeitstellen von aktuell 138 auf 128 sinken. Der Abbau solle in den nächsten vier Jahren durch natürliche Fluktuationen erfolgen.

 

«Transformieren und fokussieren»

Um die Sparmassnahmen umsetzen zu können, aber auch, um den Bedürfnissen des Publikums gerecht zu werden, müsse und wolle sich RTR «transformieren und noch stärker fokussieren», hiess es. Das publizistische Angebot müsse dem veränderten Medienkonsum Rechnung tragen.

Die vermehrte Nutzung von digitalen Plattformen erfordert laut RTR nicht nur Anpassungen beim Programm, sondern auch bei der Produktion und der Distribution der Sendungen. Langfristig werde eine Ausgewogenheit zwischen dem digitalen und dem linearen Angebot angestrebt. (SDA)

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