MAZ feiert 35-Jahre-Jubiläum

Rund 350 Gäste feierten am Donnerstag, 21. März 2019 im Neubad in Luzern gemeinsam das 35-jährige Bestehen des MAZ – Die Schweizer Journalistenschule. Von Gründungsdirektor Peter Schulz bis hin zu aktuellen Studierenden der Diplomausbildung Journalismus traf sich alles, was im Journalismus (bald) Rang und Namen hat.

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Seit dem Start des ersten MAZ-Grundkurses 1984 ist viel passiert: Das Internet wurde erfunden, Smartphones, Facebook und Twitter. Und die Medienbranche wurde gebeutelt durch Streiks, «Konsolidierungswellen» und Massenentlas-sungen. Und dennoch bildet das MAZ in der Diplomausbildung Journalismus – der Weiterentwicklung des Grundkur-ses – Jahr für Jahr Journalistinnen und Journalisten aus. Junge Berufsleute, die für selbstbewussten, starken Journalis-mus stehen.

«Wir machen nicht alles, aber was wir machen, machen wir gut. Das ist unser Versprechen.» sagte Diego Yanez, Direktor des MAZ, in seiner Begrüssung. In den vergangenen 35 Jahren sei das MAZ nie stehen geblieben, sondern habe sich ständig weiterentwickelt, Neues gewagt und Bewährtes verbessert. Und dabei den Fokus und die Nähe zur Praxis nie verloren.

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Wünsche für die Zukunft des MAZ

Res Strehle, Stiftungsratspräsident, blickte in die Zukunft und formulierte in seiner Festrede 3,5 Wünsche (analog zu den 35 Jahren des Bestehens). Einer dieser Wünsche richtete sich an Redaktionen und Verlage. Sie sollten bei der Aus- und Weiterbildung der Journalistinnen und Journalisten nicht sparen: «Und das sage ich nicht in meiner Rolle als Stif-tungsratspräsident des MAZ. Ich sage das als täglicher Leser und User des journalistischen Angebots in der Schweiz.». Denn, so Strehle weiter: «Haltung und das Kennen sowie Befolgen von handwerklichen Regeln sind wichtiger denn je. Sie unterscheiden journalistische Inhalte von jenen in den sozialen Medien, von denen am Stammtisch und im Trep-penhaus».

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