Ringier Axel Springer Schweiz stellt drei Magazine ein und macht Bolero zur Beilage

Aus für die französischsprachige Ausgabe von Bolero, für Bolero Men sowie für das Monatsmagazin Schweizer Bank: Der Ringier-Axel-Springer-Schweiz-Verlag reduziert sein Zeitschriftenportfolio. Sieben Angestellte sind von einem Stellenabbau betroffen.

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Ab 2019 wird die Mode- und Lifestylezeitschrift Bolero in überarbeiteter Form sechsmal jährlich als Supplement der Bilanz und der Handelszeitung erscheinen, wie Ringier Axel Springer Schweiz am Dienstag mitteilte. Bolero löst damit die Schweizer Ausgabe der Zeitschrift Icon ab, die bisher den beiden Titeln beigelegt wurde. Bolero Men sowie die französische Ausgabe von Bolero werden per Ende 2018 eingestellt. Die Themenfelder Mode, Beauty, Schmuck und Luxus werden neu in jährlich sechs Spezialausgaben im Supplement T von Le Temps aufgenommen. Auch die seit 1985 monatlich erscheinende Fachpublikation Schweizer Bank wird zum Ende des Jahres eingestellt. Grund dafür sind laut Ringier Axel Springer Schweiz «die strukturellen Veränderungen im Bankgeschäft und dem damit verbundenen Anzeigenmarkt». Ausgebaut wird dafür die Schwesterpublikation Schweizer Versicherung.

Insgesamt sind wegen dieser Neustrukturierung sieben Mitarbeitende von einem Stellenabbau betroffen. Der Verlag sei bemüht, die Angestellten bei intern frei werdenden Stellen weiterzubeschäftigen, sagte Kommunikationschef René Beutner auf Anfrage. Der Verlag Ringier Axel Springer Schweiz hat seinen Sitz in Zürich und beschäftigt rund 550 Mitarbeitende. Das Joint Venture ist das grösste Zeitschriftenhaus der Schweiz und produziert dreissig Titel mit 840 Ausgaben pro Jahr. (SDA)

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