Digitalgeschäft lässt Burda-Media-Umsatz kräftig wachsen

Mit Internet-Portalen wie Xing hat der Medienkonzern Hubert Burda Media seinen Umsatz 2017 stark erhöht: Die Erlöse legten um 18 Prozent auf 2,67 Milliarden Euro zu, wie das Familienunternehmen am Donnerstag in München mitteilte.

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Dabei half auch die Übernahme der britischen Immediate-Media-Gruppe. Zum Gewinn sagte Vorstandschef Paul-Bernhard Kallen nur: «Wir sind insgesamt sehr angenehm profitabel.» In der Digitalsparte erwirtschaftet Burda inzwischen deutlich mehr als die Hälfte seiner Erlöse. Wachstumstreiber waren das Karrierenetzwerk Xing, das Reiseportal Holiday Check und die Internetshops Cyberport und Computeruniverse.

Im deutschen Zeitschriftengeschäft, zu dem Titel wie Focus, Bunte oder SuperIllu gehören, erwirtschaftet Burda ein Viertel des Konzernumsatzes. Die Verkaufs- und Werbeerlöse sinken zwar wie bei anderen Verlagen auch. Aber mit über 120 neuen Zusatzgeschäften – vom Verkauf von Wein bis zu Lizenzgebühren für «Focus-Testsieger»-Label und «Fit for Fun»-Getränke – legte die Sparte trotzdem leicht zu.

Für das laufende Jahr peilt Kallen einen leichten Umsatzanstieg auf 2,8 Milliarden Euro an. Das Verlagsgeschäft im Inland wie im Ausland und jedes einzelne digitale Geschäftsfeld sollten zulegen.

Burda Media beschäftigt 12’000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, rund 5000 davon in München, Offenburg und Hamburg. (SDA/DPA)

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