«Medienclub»: Ausgeholzter Blätterwald – Wer investiert noch in Journalismus?

Im «Medienclub» diskutiert Franz Fischlin am Dienstag mit seinen Gästen – unter anderem Christoph Blocher – die aktuelle Lage in der Medienwelt.

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Die Medienbranche ist im Umbruch. Den Verlagshäusern brechen die Werbeeinnahmen weg. Auch die Abozahlen gehen zurück. Die grossen Zeitungsverlage reagieren mit Sparrunden und bündeln die Kräfte. Redaktionen werden zusammengelegt, Zeitungsinhalte zentralisiert und konzentriert. Ausland-, Inland-, Wirtschafts- und Sportberichterstattung aus einer Hand für unterschiedliche Zeitungstitel in unterschiedlichen Regionen. Was heisst das für die Pressevielfalt und die Qualität der Medien, die sogenannte vierte Gewalt im Staat? Aber auch für die Meinungsvielfalt – droht uns der grosse Einheitsbrei?

Und müsste jetzt, wie gewisse Kreise fordern, der Staat in die Bresche springen? Oder ist doch alles halb so wild, und Investitionen, wie sie zum Beispiel alt Bundesrat Christoph Blocher mit dem Kauf der 25 Gratiswochenzeitungen des Zehnder Verlags getätigt hat, lohnen sich immer noch?

Unter der Leitung von Franz Fischlin diskutieren im «Medienclub» am Dienstag um 22.25 Uhr:

  • Christoph Blocher, Teilhaber BaZ-Holding mit Zehnder Regionalmedia
  • Susan Boos, Redaktionsleiterin «Wochenzeitung WOZ»
  • Jacqueline Badran, Unternehmerin, Nationalrätin SP/ZH
  • Arthur Rutishauser, Chefredaktor «Tages-Anzeiger» und «SonntagsZeitung»
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