Philippe Pfister verlässt SonntagsBlick

Die Chefredaktion des SonntagsBlick wird per Ende August interimistisch übernommen von Katia Murmann (Leitung) und Christian Maurer. Philippe Pfister verlässt die Zeitung auf eigenen Wunsch per sofort.

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Pfister hatte die interimistische Leitung seit dem internen Wechsel von Christine Maier inne.

Katia Murmann ist heute bereits Mitglied der Chefredaktion und Blattmacherin des SonntagsBlick. Die 35-Jährige ist seit Juni 2013 wieder im Newsroom der Blick-Gruppe in Zürich tätig. Murmann studierte Politik und Orientalistik an der Universität München und wurde an der Deutschen Journalistenschule in München zur Redaktorin ausgebildet. Ihre journalistische Laufbahn startete sie 2005 als Reporterin beim Blick, wechselte dann in das Gründungsteam der Zeitung Schweiz am Sonntag (damals Der Sonntag) in Baden und war anschliessend als Leiterin Ausland sowie Stellvertretende Ressortleiterin Fokus bei der SonntagsZeitung in Zürich tätig. 2013 wurde sie Teamleiterin des Nachrichtenressorts im Newsroom der Blick-Gruppe, seit 2015 ist sie Mitglied der Chefredaktion SonntagsBlick.

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Christian Maurer (Bild oben) ist seit 2009 in der Blick-Gruppe tätig, zuerst als Nachrichtenchef des SonntagsBlick, aktuell als Autor für den SonntagsBlick und das Magazin des SonntagsBlick. Davor war der 54-Jährige zehn Jahre Bürochef bei der SDA und zehn Jahre bei Tamedia, unter anderem als stellvertretender Nachrichtenchef der SonntagsZeitung, Blattmacher beim Tages-Anzeiger und stellvertretender Chefredaktor bei News.

Philippe Pfister war 2009 als Stellvertretender Chefredaktor des SonntagsBlick zur Blick-Gruppe gestossen und hatte davor als Chefredaktor die Pendlerzeitung News geleitet. Von 1999 bis 2007 war er in diversen Funktionen bei der SonntagsZeitung tätig und von 1994 bis 1999 beim Blick als Reporter, später Chefreporter. Pfister hatte den SonntagsBlick zweimal interimistisch geleitet: im September/Oktober 2013 sowie nun von Mai bis August 2016. Laut Mitteilung will er sich zuerst eine kurze Pause gönnen, später ein Weiterbildungs-Sabbatical in den USA absolvieren und sich dann neuen Herausforderungen zuwenden.
 

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