Annabelle baut digital aus und streicht Ausgaben

Die Zeitschrift Annabelle passt sich den veränderten Nutzungsgewohnheiten ihrer Leserinnen an und setzt noch stärker auf digitale Inhalte. Ab 2016 erscheint die Annabelle neu alle drei Wochen mit jährlich 18 statt wie bisher 22 gedruckten Ausgaben.

Gleichzeitig wird das digitale Angebot für die 222‘000 Leserinnen weiterentwickelt. Auf Annabelle.ch stehen mehr Inhalte und zusätzliche Service-Angebote zur Verfügung. Darüber hinaus erhalten alle Abonnentinnen einen kostenlosen Zugriff auf ein neues E-Paper und können damit in Zukunft entscheiden, ob sie die Annabelle lieber auf Papier oder digital lesen möchten.

Serge Reymond, Leiter Medien Deutschschweiz von Tamedia: «Unsere Leserschafts-forschung zeigt, dass sich das Leseverhalten in den letzten Jahren verändert hat. Die Leserinnen schätzen unser Angebot, finden aber weniger Zeit zum Lesen. Mit dem neuen Rhythmus und den neuen digitalen Angeboten reagieren wir auf die Entwicklung der Lesegewohnheiten und den strukturellen Wandel im Anzeigenmarkt.» Das neue Konzept führt voraussichtlich zu einer Kündigung und zwei Frühpensionierungen.

Silvia Binggeli, Chefredaktorin: «Das Konzept der Annabelle, eine Mischung aus Reportage und Lifestyle, ist im deutschsprachigen Raum mittlerweile einzigartig. Darauf sind wir stolz und diese Qualität von Annabelle werden wir auch in Zukunft stark pflegen.»

Die Annabelle wurde 1938 als erste Frauenzeitschrift der Schweiz gegründet und wird von der Mediengruppe Tamedia verlegt. Mit einer verbreiteten Auflage von 70’258 Exemplaren erreicht die Annabelle im Durchschnitt 222‘000 Leserinnen und Lesern (Mach Basic 2015-1). Silvia Binggeli ist seit 2013 Chefredaktorin der Annabelle, die Leitung des Verlags liegt seit 2014 bei Walter Vontobel.

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