Triest liegt in der Schweiz

In Zürich haben Andrea Wiegelmann und Kerstin Forster den Triest Verlag für Architektur, Design und Typografie gegründet – und präsentieren Anfang Mai ihre erste Publikation.

Nach mehrjähriger Tätigkeit im Verlagswesen haben die beiden Gründerinnen beschlossen, eigene Wege zu gehen und selbst verlegerisch tätig zu werden. Sie setzen mit ihrem Programm laut Mitteilung «auf gut gestaltete und hochwertig produzierte Fachbücher» aus den Bereichen Architektur, Design und Typografie sowie ausgewählte Sonderausgaben.

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Das erste Buch des Triest Verlags ist die Neuauflage von Markus Kutters synthetischem Roman Schiff nach Europa von 1957 – «optisch organisiert» von Karl Gerstner. Das Buch gilt durch seine experimentelle auf den Text abgestimmte Typografie als Meilenstein der Schweizer Buchgestaltung und wurde im Erscheinungsjahr auch als Schönstes Schweizer Buch ausgezeichnet.

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Die Publikation ist gegenüber dem Original unverändert – ein beidseitig bedruckter Schutzumschlag liefert sowohl das ursprüngliche Cover als auch die aktualisierte Version mit einem Kommentar von Felix Wiedler. Neben der Buchhandelsausgabe ist auch eine Sonderausgabe erhältlich – als Auftakt weiterer jährlich erscheinender Sammlerstücke.

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