Alles neu bei TSO

Neuer Name, neues Studio, neues Design, neue Sendungen, neue Sendezeiten. Aus Tele Südostschweiz wird TV Südostschweiz. Premiere ist am Dienstag, 24. März, ab 18 Uhr.

Abriss und Aufbruch. Seit acht Jahren sendet Tele Südostschweiz aus einer ehemaligen Druckerei in Bonaduz. «Do bin i dahai» – damit ist nun Schluss. Ein neues Daheim bekommt die Fernsehstation im frisch fertiggestellten Somedia-Medienhaus am Churer Rossboden. Während das alte Studio abgerissen wird und einem Neubau weicht, riecht es im neuen Studio in der Bündner Hauptstadt bereits nach frischer Farbe. Allerdings soll das Fernsehen mehr als nur einen äusseren Anstrich bekommen.

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Das ändert sich

Mit dem Umzug wechselt auch der Name: Aus Tele Südostschweiz wird TV Südostschweiz. Wenn sich die Scheinwerfer im neuen, sich über zwei Stockwerke erstreckenden Studio erstmals entzünden, werden nicht zuletzt die Nachrichten in neuem Licht erstrahlen.

«Südostschweiz informiert» berichtet während rund 20 Minuten über das Geschehen im gesamten Konzessionsgebiet. Dieses umfasst den Kanton Graubünden, grosse Teile des St. Galler Rheintals sowie das Sarganserland bis hin zu den Ufern des Zürichsees. Ausgebaut wird insbesondere der Sportteil. Die Glarner Nachrichten, die bisher separat gesendet wurden, werden ins neue Magazin integriert. Das vierköpfige Redaktionsteam in Glarus bleibt beste-hen. Premiere des neuen Programms ist am Dienstag, 24. März, ab 18.00 Uhr.

Für den Sender mit dem neuen Namen stehen Planer, Techniker, Designer, Grafiker, Musiker und Journalisten seit Monaten im Einsatz. Alle Sendungen sowie das Sendekleid wurden grundlegend überarbeitet. Ab Spätsommer werden zudem neue Magazine ins Programm aufgenommen. In den kommenden Wochen wird ausserdem auf das hoch auflösende Format HD umgestellt. Der genaue Zeitpunkt ist abhängig von der jeweiligen Verbreitungsgesellschaft, über welche die Zuschauerinnen und Zuschauer ihre TV-Sender beziehen. Über die grossen Kabelnetzbetreiber ist das Privatfernsehen mittlerweile landesweit empfangbar.

15 Jahre TSO

Zum ersten Mal auf Sendung ging Tele Südostschweiz (TSO) an der Bündner Herbstmesse Gehla in Chur. Als Taufpaten amteten Ende August 1999 der damalige Bündner Regierungspräsident Klaus Huber sowie Gehla-Präsident Thomas Domenig. Allerdings war der Sender noch in einer Testphase. Richtig los ging es am 10. Januar 2000 mit täglichen Nachrichten aus der Region. Erste Magazinsendung war das «Love Sofa», in welchem sich Moderator Andrea Ullius dem Liebesleben der Bündnerinnen und Bündner widmete. Ernstere Themen steuerte der heutige Unternehmensleiter der Somedia, Andrea Masüger, mit seiner politischen Talkrunde «Masüger» bei. TSO wechselte mehrmals sein Sendekleid sowie den Standort. Das Privatfernsehen war in Sennwald (St. Gallen), Chur und schliesslich in Bonaduz beheimatet. In den vergangenen acht Jahren konnte der Sender unter der Programmleitung von Pesche Lebrument die Zuschauerzahlen verdreifachen. Heute schalten sich täglich über 60'000 Personen ein. TV Südostschweiz strahlt über 30 verschiedene Eigenproduktionen und Fremdformate aus. In diesem Jahr feiert der Sender sein 15-jähriges Bestehen.

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