3. Journalismustagung: Verteidigung der Pressefreiheit

Am Mittwoch organisierte Impressum gemeinsam mit Amnesty International, Reporter ohne Grenzen, der Press Emblem Campaign, der Europäischen Journalisten-Föderation und der Universität Freiburg die 3. Journalismustagung zum Thema «Die Schweiz und die Pressefreiheit».

Die Veranstaltung wurde von der SRG SSR, Tamedia Publications romandes und Ringier Romandie unterstützt. Le Temps und La Liberté haben zudem unentgeltlich Inserate zur Veranstaltung aufgeschaltet.

Die Veranstaltung ist ein Erfolg für die Verteidigung der Pressefreiheit in der Schweiz und im Ausland, heisst es in einer Mitteilung von Impressum. Das heisst in Zahlen, dass über 200 Personen an der Veranstaltung im Casino de Montbenon in Lausanne teilgenommen haben. Unter den Teilnehmenden befanden sich zahlreiche Meinungsmacher: Journalisten, Verleger, Chefredakteure, Professoren und Studenten, Vertreter von NGO’s, Verfechter der Menschenrechte und interessierte Vertreter der Zivilgesellschaft.

Auch die Debatten und Diskussionsrunden waren aus Persönlichkeiten der Medienwelt, Journalisten, Verleger, Fernsehdirektoren und auch Anwälte und Universitätsprofessoren zusammengesetzt. Aktuelle Fälle von Zensur wurden diskutiert und es wurden Mittel aufgezeigt, um diese mit Hilfe der Europäischen Menschenrechtskonvention zu bekämpfen. Es wurde, mit lebhaften Zeugnisberichten, auch über den Schutz von Journalisten in Konfliktzonen gesprochen und über die Bemühungen von Staaten, insbesondere der Schweiz, einen besseren Schutz vor Ort zu gewährleisten. Zudem habe man noch unveröffentlichte aktuelle Informationen einer Studie erhalten, welche zurzeit unter Journalisten durchgeführt werde und die Auswirkungen ihrer Arbeitsbedingungen in der aktuellen Zeit der Medienkrise untersucht, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Tagung wurde mit dem Thema des Datenschutzes in Zeiten der Online-Überwachung abgeschlossen und es wurden Methoden diskutiert, um sich vor Cyber-Zensur zu schützen.

Die Organisatoren haben eine Resolution verabschiedet, die Sie hier (PDF) finden.
 

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