«Wir wollen uns Richtung Magazin entwickeln»

 Die NZZ am Sonntag realisiert mit der Ausgabe vom 8. September einen umfassenden Relaunch. Sie bietet neue Inhalte, neue Kolumnen und ein neues Design. Der Gesellschaftsbund erscheint neu im Tabloid-Format.

«In den letzten Jahren haben sich die Tageszeitungen immer stärker an den Wochenzeitungen orientiert», so Felix E. Müller, Chefredaktor der NZZ am Sonntag in einer Mitteilung. Zudem werde sich auch die Sonntagspresse immer ähnlicher. Dies sei mitunter ein Grund, weshalb die NZZ am Sonntag seit der Lancierung vor 11 Jahren regelmässig Neuerungen und Veränderungen realisiere. «Inhaltlich und formal wollen wir uns stärker in Richtung Magazin entwickeln», sagt Müller weiter.

Die NZZ am Sonntag soll leichter und luftiger werden, dies unter anderem dank einer neu entwickelten und weltweit erstmals eingesetzten Schrift, der Verwendung grösserer Bilder und zusätzlicher Weissräume. Die einzelnen Bünde heben sich künftig stärker voneinander ab, einzelne Themen werden mehr gewichtet und zusätzlich ausgebaut. So wird zum Beispiel der Hintergrund- und Meinungsbund um zwei Seiten erweitert, was für zusätzliche Vertiefung sorgt. «Neue Kolumnen namhafter Autoren garantieren zudem eine grössere Vielfalt von Themen und Meinungen», so Müller. Die neuen Magazinelemente zeigen sich beim Gesellschaftsbund am deutlichsten: Dieser erscheint neu im Tabloid-Format.

«Wir sind überzeugt, dass wir mit diesen Massnahmen unsere Premiumstellung im Markt festigen können und auch den Werbekunden mit unserer anspruchsvollen und kaufkräftigen Leserschaft eine sehr attraktive Plattform bieten», so Stefan Bai, Leiter Werbemarkt der NZZ.

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