Südostschweiz Medien: Zentralisierung und neun Kündigungen

Das Churer Medienhaus Südostschweiz Medien zentralisiert die Zeitungsproduktion. Neun Beschäftigten wird gekündigt, weitere 140 Stellenprozente werden ohne Entlassungen gestrichen.

Im Zusammenhang mit dem Projekt «Zentralisierung Zeitungsproduktion» verlegt die Herausgeberin der Tageszeitung Die Südostschweiz einen grossen Teil der Druckvorstufe von Glarus nach Chur. In diesem Zusammenhang kommt es zu Arbeitsplatz-Verschiebungen und zu Kündigungen. Einen entsprechenden Bericht von Kleinreport.ch liess Andrea Masüger, CEO des Medienhauses Südostschweiz Medien, das unter anderen die Werbewoche herausgibt, am Donnerstag bestätigen.

Insgesamt wird neun Mitarbeitern gekündigt, wie Masüger selber in einer firmeninternen Information schreibt. Betroffen seien 675 Stellenprozente. Weitere 140 Stellenprozente würden nicht durch Entlassungen, sondern durch eine Pensenreduktion eingespart. Die Kündigungen erfolgen gemäss Masüger nicht einseitig an einem Standort. Betroffen seien sowohl die Betriebe in Glarus wie in Chur.

Das Projekt «Zentralisierung Zeitungsproduktion», das vor allem auf Einsparungen und die Beseitigung von Parallelstrukturen abzielt, ist gemäss dem Medienhaus notwendig. Die Ertragslage im Mediengewerbe habe sich wegen sinkender Inserate-Einnahmen und rückläufiger Abonnenten-Zahlen der Zeitungen verschlechtert. (uma/SDA)
 

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