SRG-Fernsehprogramme im Engadin bald nur noch digital

Im Engadin können die Fernsehprogramme der SRG idée suisse vom 13. November an mit Antennen nur noch digital empfangen werden, dann wird das analoge Angebot abgeschaltet.

Im Engadin können die Fernsehprogramme der SRG idée suisse vom 13. November an mit Antennen nur noch digital empfangen werden, dann wird das analoge Angebot abgeschaltet. Im übrigen Graubünden bleiben die analogen Sender bis Oktober 2008 in Betrieb. Das digitale Sendernetz wird ab Herbst nächsten Jahres die ganze Schweiz abdecken und den Empfang der SRG-Fernsehprogramme über Antenne in höherer Qualität sicherstellen. Das Engadin ist nach dem Tessin die zweite Region der Schweiz, in der definitiv auf die digitale terrestrische Versorgung umgestellt wird (Werbewoche berichtete).
Im Unterengadin waren die ersten drei digitalen Sender bereits vor fünf Jahren zu Testzwecken in Betrieb genommen worden, wie Hans Strassmann, Leiter Technik und Informatik der SRG, am Mittwoch an einer Medienorientierung in Chur sagte. Seit drei Jahren erfolgt die Versorgung mit der neuen Technik im gesamten Bündner Hochtal. Die digitale Verbreitung verbessere die Abdeckung und steigere die Bild- und Tonqualität, wurde an der Medienorientierung von SRG idée suisse und Radio e Televisiun Rumantscha versichert, berichtet die Nachrichtenagentur SDA.
Vom 18. Juli an können neben SF 1 und SF zwei auch die Programme TSR 1 und TSI 1 sowie SF info mit den Wiederholungen des rätoromanische Nachrichtenmagazins „Telesguard“ digital empfangen werden. Zuschauer, welche heute schon die digitalen Programme beziehen, müssen einen Suchlauf starten, um die neuen Frequenzen zu erfassen.
Wer neu die digitalen Signale über Antenne empfangen will, braucht ein Zusatzgerät, die sogenannte „Set-Top-Box“, die zwischen Empfangsgerät und Antenne geschaltet werden muss.
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