SF und Verleger ins Web?

Internet Verlegerpräsident Lebrument könnte sich vorstellen, dass die privaten Verleger mit dem Schweizer Fernsehen im Bereich Internetwerbung kooperieren.

Internet Verlegerpräsident Hanspeter
Lebrument könnte sich vorstellen, dass die privaten Verleger mit dem
Schweizer Fernsehen im Bereich Internetwerbung kooperieren. Derzeit
sieht ein Entwurf der Verordnung zum Radio und Fernsehgesetz vor, dass
SF im Internet auf Werbung und Sponsoring verzichten muss. Lebrument
hält es für plausibel, dass sich die privaten Verleger bei
Internetvermarkterin und SRG-Tochter Publisuisse beteiligen würden.
«Ein Einstieg bei der Publisuisse läge nahe, weil viele Verleger auch
über eigene Fernsehsender verfügen», meint Lebrument, der bedauert,
dass man die einstige Kooperation mit der SRG in der ehemaligen AG für
Werbefernsehen aufgegeben habe. Im vergangenen Herbst baute SF seinen
Internetauftritt aus und zog eine Klage des Verlegerverbandes auf sich.
SF konkurrenziere unerlaubt, weil gebührenfinanziert, die
Internetangebote der Privaten. Ein Vorschlag von SRG Generaldirektor
Armin Walpen, dafür eine gemeinsame Firma zu gründen, wurde bis jetzt
jedoch nicht weiter verfolgt. (rw)
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