US-Kongress gegen «Obszönitäten» in TV und Radio

Ein erneutes „Nippelgate“ käme Janet Jackson heute teuer zu stehen. Denn der US-Kongress hat die Strafen für die Verbreitung von «obszönen» Inhalten in Radio und Fernsehen verzehnfacht.

Ein erneutes „Nippelgate“ käme Janet Jackson heute teuer zu stehen. Denn der US-Kongress hat die Strafen für die Verbreitung von «obszönen» Inhalten in Radio und Fernsehen verzehnfacht – das höchste Strafmass wurde vom Repräsentantenhaus auf 325’000 Dollar angehoben. Zukünftig werden die Zuschauer also nur noch eine verhüllte Janet Jackson zu sehen bekommen. „Das ist ein Sieg für Kinder und ihre Familien“, jubelte Senator Sam Brownback, der sich als Vorkämpfer für das Gesetz hervorgetan hatte. Auch US-Präsident George W. Bush begrüsste die Entscheidung und kündigte gleich an, das Gesetz zu unterzeichnen.
Die US-Kommunikationsbehörde FCC hatte im Jahr 2004 fast acht Millionen Dollar für «obszöne» Darstellungen verhängt.
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