Edipresse beteiligt sich an Swiss Printers

Das Westschweizer Verlagshaus Edipresse spannt im Konkurrenzkampf der Akzidenzdruckereien mit den zwei Deutschschweizer Verlagen Ringier und NZZ zusammen.

Das Westschweizer Verlagshaus Edipresse spannt im Konkurrenzkampf der Akzidenzdruckereien mit den zwei Deutschschweizer Verlagen Ringier und NZZ zusammen. So beteiligt sich IRL (Impriméries Réunies Lausanne), die Druckerei der Edipresse-Gruppe, an der Druckereigruppe Swiss Printers, die von der NZZ und Ringier im Jahr 2004 gegründet wurde. Damit weitet sich der grösste Verbund in der  Schweizer Druckinddustrie neu auch auf die Romandie aus. Aufgrund der Fusion werden bei IRL weder Stellen gestrichen noch Restrukturierungen vorgenommen, wie es in einer Edipresse-Mitteilung heisst.Die IRL realisierte mit 230 Angestellten einen Jahresumsatz von rund 50 Millionen Franken und tritt Swiss Printers rückwirkend auf den 1. Januar 2006 bei. Swiss Printers erzielte im letzten Jahr mit 1’200 Beschäftigten einen Umsatz von über 300 Millionen Franken. Die Ringier Print Holding bleibt mit einem Anteil von 58,8% Hauptaktionärin, die AG für die Neue Zürcher Zeitung hält neu 25,2% und die Edipresse 16% am Aktienkapital. Der Deal muss noch von der Wettbewerbskommission abgesegnet werden. Der Verwaltungsrat unter der Leitung von Martin Werfeli, CEO von Ringier, wird mit Michel Berney, Edipresse, und Alfred Hümmerich, NZZ, ergänzt.
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