Netzeitung sucht 20 Millionen Redaktoren

Ein eigenständiges Citizen-Journalism-Projekt der Netzeitung soll Ende Mai offiziell ins Netz gestellt werden. Das Konzept ist einfach: Für die „Readers Edition“ kann und darf jedermann schreiben.

Ein eigenständiges Citizen-Journalism-Projekt der Netzeitung soll Ende Mai offiziell ins Netz gestellt werden. Das Konzept ist einfach: Für die „Readers Edition“ kann und darf jedermann schreiben. „Wir erwarten Berichte, Artikel, Nachrichten, Fotos aus allen Ländern und zu allen Themen. Jeder soll veröffentlichen, der mehr weiss als wir. Chefredakteure und Ressortleiter werden vom Volk gewählt“, heisst es in der Beschreibung des Projekts. Die Beiträge sollen erst von ehrenamtlichen Moderatoren gesichtet und dann erst publiziert werden. Abgerundet wird das Angebot durch ein Punktesystem und Kommentarfunktionen. Wie der Branchendienst Kress schreibt, sei das Projekt allerdings ein mutiges Unterfangen. Schon Grossüprojekte wie „Opinio“ von der „Rheinischen Post“ habe gezeigt, dass es schwierig sei, ausreichend gute Inhalte von Nutzern produzieren zu lassen. Auch „germanblogs“ aus dem Hause Holtzbrinck komme ohne professionelle Blogger in der Startphase nicht aus.
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